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Das Auto der Zukunft

Die hohe Kunst ein Auto zu bauen, wird in Zukunft davon gekennzeichnet sein, es ohne Erdöl fahren lassen zu können. Toyota hat dies verstanden und ist heute ein Vorreiter für das so genannte Hybridfahrzeug. Schon 1997 haben die Japaner mit dem „Prius“ ein Fahrzeug auf den Markt gebracht, das wechselweise mit einem Elektro- und einem Verbrennungsmotor fahren kann und wurde für diese Technik vor 9 Jahren von allen anderen Autoherstellern spöttisch belächelt.
Mittlerweile aber ist Toyota so weit, dass er fast alle seine Automarken auch als Hybridversion auf den Markt bringen kann und den anderen Autoherstellern ist das Lachen gründlich vergangen. Auf diesem Markt haben die Deutschen eine Entwicklung verpasst, die eigentlich aufgrund der Energielage sehr nötig gewesen wäre. Dabei hätten wir wirklich die besten Vorraussetzungen gehabt, denn im Jahre 2007 feiert der Hybridantrieb in Deutschland seinen 34. Geburtstag. Ein erster VW – Bully wurde an der technischen Hochschule in Aachen schon im Jahre 1973 mit dem Hybridantrieb gebaut.
Die Hybridtechnik ist allerdings nicht das Maß aller Dinge, denn sie kommt ja immer noch nicht ohne Erdöl aus. Sie ist eher als eine Art Zwischenschritt auf dem Weg hin zu einem Fahrzeug, welches einzig mit Brennstoffzellen fährt.
Diese Elektromotoren werden mit Wasserstoff gespeist und fahren vollständig abgasfrei. Aus dem Auspuff dieser Automobile kommt also nicht CO2, sondern nur einige Tropfen Wasser. Es sind noch einige Probleme zu bewältigen bis diese Technologie auf den Markt kommt, und natürlich braucht es eine riesige Investition um die Infrastruktur der notwendigen Wasserstofftankstellen zu gewährleisten.
Aber die Autohersteller tanzen auf mehreren Hochzeiten. Auf dem Weg zu den Brennstoffzellenautos werden die Fahrzeuge aufgerüstet, auch mit alternativen Brennstoffen fahren zu können. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Da ist einmal das Erdgas, das als Nebenprodukt bei der Erdölförderung anfällt und noch weit bis ins nächste Jahrhundert reichen wird. Der Antrieb mit Erdgas hat immerhin 25 Prozent weniger Abgasemissionen.
Weitere Alternativen sind die Biodiesel, welche aus Fetten und Ölpflanzen gewonnen werden und auch Bio-Ethanol, das aus Getreide, Kartoffeln, Zuckerrohr oder Rüben hergestellt werden kann. Die Biodiesel werden schon heute zu einem gewissen Prozentsatz generell den Dieselkraftstoffen beigemischt.
So genannte Synthesegase bilden die letzte Alternative zu den ölhaltigen Kraftstoffen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Eine Methode ist, Biomasse zu einer brennbaren Flüssigkeit umzuwandeln. Hier wird aus Holz- und Bioabfällen ein flüssiges Gase gemacht.
Das gleiche Verfahren kann man auch anwenden, indem man aus Erdgas und Kohle ein Synthesegas herstellt.
Die alternativen Kraftstoffe werden allerdings nicht in der Lage sein, deutlich positiv auf den Klimawandel zu wirken. Deshalb gilt es sehr viel Zeit und Geld in die Entwicklung von zukunftstauglichen Motoren zu stecken.
Auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus ist es ausgesprochen wichtig, dass Deutschland deren Entwicklung nicht verschläft.
12.07.2007 23:23:48 von Sam
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