Tipps gegen Reifenpannen
Reifenschäden oder gar Reifenplatzer sind nicht nur äußerst unangenehm sondern sind auch sehr gefährlich. Durch eine Sachgemäße Behandlung der Reifen kann das Risiko von Reifenschäden aber durchaus wirksam vermindert werden. Sie schützen sich damit nicht nur sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer, sondern schonen auch die Lebensdauer Ihrer Reifen. Ständig neue Reifen kaufen wird auf die Dauer sonst auch recht teuer.Einige Tipps zur schonenden Behandlung von Reifen:
Es sollte regelmäßig (ca. alle 14 Tage) der richtige Luftdruck im Reifen kontrolliert werden. Bei zu geringem Luftdruck erwärmt sich der Reifen während der Fahrt übermäßig und er kann so Schaden nehmen. Ebenso bewirkt zu niedriger Luftdruck einen erhöhten Reifenverschleiß und der Kraftstoffverbrauch nimmt zusätzlich zu.
Vermeiden Sie schädliches Bordsteinparken. Beim allzu heftigen Auffahren und überfahren von Bordsteinkanten nehmen auch Reifen Schäden. Das tückische hierbei ist, dass Reifen Schädigungen zunächst im Verborgenen bleiben und nicht sofort erkannt werden. Es ist daher zu empfehlen grundsätzlich Bordsteine immer langsam und in einem möglichst stumpfen Winkel vorsichtig zu überfahren. Beim Parken auf der Bordsteinkante sollte der Reifen vollflächig aufliegen können und nicht nur zur Hälfte aufliegen.
Achten Sie auf die zulässige Belastung. Belasten Sie Ihr Auto keinesfalls über der zugelassenen Tragfähigkeit Ihrer Reifen. Besonders die Kombination aus zu hoher Belastung durch Überladung, zu wenig Luftdruck und dazu zu hoher Geschwindigkeit ist im Sinne der Lebensdauer Ihrer Reifen und der eigenen Sicherheit nicht zu empfehlen.
Lagern Sie Ihre Reifen richtig. Die Gummimischung des Reifens altert durch zu hoher Wärme, Feuchtigkeit und direkte Sonneneinstrahlung besonders schnell, deshalb lagern Sie zum Beispiel zur Zeit nicht gebrauchte Reifensätze (zum Beispiel Winterreifen im Sommer) stets kühl, trocken und dunkel. Viele Reifenhändler bieten dazu auch eine kostengünstige Einlagerungsmöglichkeit an.
Achten Sie immer auf die richtige Profiltiefe. Zu geringe Profiltiefe führt dazu, dass sich der Bremsweg um einiges verlängert und die Haftung des Reifens auf nassen Straßen verschlechtert. Das so genannte Aquaplaning stellt ein erhebliches Risiko dar. Der Gesetzgeber schreibt dazu eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor. Zu empfehlen ist aber bei Sommerreifen nicht weniger als 2 mm, bei Breitreifen nicht weniger als 3 mm und bei Winterreifen nicht weniger als 4 mm.
Prüfen Sie Ihre Reifen regelmäßig auf äußere Beschädigungen. Durch Risse im Reifen, zum Beispiel durch Schrauben, Nägel oder Glasscherben dringt Feuchtigkeit in das Reifeninnere ein und schädigt ihn so. Im Zweifelsfall suchen Sie einen Reifenfachmann auf.
Fahren Sie keine zu alten Reifen. Reifen die älter als 8-10 Jahre sind sollten auf jeden Fall ausgetauscht werden. Auch wenn sie nur kaum gefahren wurden und nach außen noch Top in Ordnung aussehen, so altern sie doch und stellen nach dieser Zeit ein Sicherheitsrisiko dar.
Falls trotz allem dennoch mal der Reifen platzen sollte, so halten Sie am besten das Lenkrad gerade und verringern die Geschwindigkeit langsam um am Straßenrand ausrollen zu können. Heftige Lenkbewegungen oder heftiges Abbremsen führen dazu, dass schnell die Kontrolle über das Fahrzeug verloren gehen kann. So gefährden Sie auch zusätzlich noch andere Verkehrsteilnehmer.