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Artikel » Auto & Verkehr Transportunternehmen trifft auf lebendige Tiere |
Auch wenn es kein schönes Thema ist, Tiertransporte in Deutschland sind nach wie vor täglich auf den Strassen zu sehen. Na, wenn man bedenkt, das rund 450 Millionen Tiere jährlich in Deutschland geschlachtet werden... irgendwie müssen sie ja auf die Schlachthöfe kommen. Beim Anblick eines solchen Transportes kann man schon mal das Grausen kriegen und eine Träne steckt im Knopfloch. Fraglich ist, ob die Transporte auf diese Weise noch länger durch geduldet werden müssen. Sicher hat sich bestimmt etwas von Seiten der Transportunternehmen getan. Ausreichend Platz, Licht, Wasser und kürzere Transportzeiten sind sicherlich inzwischen auch beim letzten Holzkopf „theoretisch“ eine normale Sache. Zumindest sollte man es hoffen. Leider werden Tiertransporte recht selten kontrolliert und es liegt im Ermessen des Fahrers, wie er sein „Transportgut“ behandelt. Da möchte man am liebsten gar nicht wissen, was in einem solchen Gefährt abgeht. Ganz abgesehen von Transportunternehmen, die sonst noch so über Europäische Strassen knattern. Pferde gehen innerhalb von fünf Tagen nach Sardinien, oder Bullen in 6-8 Tagen in den Libanon. Fragt man sich, ob das denn sein muss, denn die angegeben Zahlen sind nur Durchschnittswerte und Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Aber warum sind Lebendtransporte überhaupt notwendig? Häufig liegt es ganz einfach am Geld. Der Export von lebendigen Tieren in Drittländer wurde jahrelang subventioniert. Dies passierte immerhin noch bis 2005! Das heißt für jedes im Ausland getötete Tier bekam man bis zu 200 Euro. Kein Wunder das die Tiertransporte boomten. Da inzwischen durch weitere Subventionen ein Überschuss an Tieren „produziert“ werden, ist es nur logisch, dass dieser Überschuss in bedürftige Länder per Transportunternehmen verbracht werden. Ein ziemlich leidiges Thema also...
| | | 23.08.2007 13:20:44 von |
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