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Autos im Internet

Das Internet ist ein Mecka für Autohändler und Autosuchende. Vom Kleinwagen bis zum Luxusauto, es gibt nichts, was es nicht gibt. Durch Online-Automärkte gibt es viele Autos auf einen Fleck und das schafft eine entsprechend hohe Transparenz und Vergleichbarkeit der Preise. Diese Transparenz ist natürlich eine sehr gute Sache für Autokäufer, da es viele Angebote gibt, aber auch für Auto-Verkäufer ist der Online Automarkt lukrativ, denn hier erreicht man natürlich eine viel größere Käuferschicht, als mit einem kleinem Autohaus. Zudem ist hier der Vorteil, dass der Standort des Fahrzeuges fast egal ist. Allerdings scheuen natürlich auch hier einige Menschen den weiten Weg. Wenn eine Person aus Hamburg ein günstiges Auto in München findet, dann ist dieser nicht unbedingt bereit sich diese Strapaze oder Entfernung zuzumuten, darüber hinaus sind natürlich auch die Transportkosten zu beachten und mit einzubeziehen, da diese ja auf den Kaufpreis gerechnet werden müssen.

Bevor sie allerdings auf die Suche gehen, sollten sie sich erst einmal im Klaren darüber sein, was sie überhaupt für ein Auto kaufen wollen, wie viel sie ausgeben wollen und ob sich ihre Überlegungen Bewahrheiten.

Einige typische Irrtümer beim Autokauf
Ein altes Vorurteil ist, dass sich Cabrios oder Motorräder im Herbst viel schlechter verkaufen als im Frühjahr. Was sich zwar logisch anhört, weil im Frühjahr mehr Leute ein Cabrio oder Motorrad suchen ist im ersten Moment nicht von der Hand zu weisen, allerdings gehen davon auch sehr viele Verkäufer aus und versuchen erst gar nicht im Herbst oder Winter das Cabrio oder das Motorrad zu verkaufen und inserieren dieses dann auch erst im Frühjahr, wie viele andere Verkäufer auch. Da sich aber nach wirtschaftlichen Grundsätzen der Preis durch Nachfrage und Angebot bildet, entsteht aufgrund des Überangebotes an Fahrzeugen im Frühjahr ein Überangebot von Fahrzeugen und im Herbst ein Unterangebot an Fahrzeugen. Dieses bedeutet, dass im Frühjahr mehr Verkäufer versuchen ihr Cabrio oder Motorrad versuchen zu verkaufen, als Käufer ein Fahrzeug suchen. Das bedeutet, der Verkäufer muss sein Auto oder Motorrad preiswerter anbieten, um es zu verkaufen. Im Herbst glauben dagegen mehr Menschen ein Schnäppchen zu machen, wenn sie dann erst ein Cabrio kaufen, allerdings gibt es nur wenige Auto Verkäufer, was zur Folge hat, dass die Preise hoch sind.

Einem weiteren Vorurteil unterliegen viele Diesel Fahrer, da sie häufig nur den geringeren Verbrauch an Kraftstoff und den günstigeren Diesel-Preis der höheren KFZ-Steuer gegenüber setzen. Allerdings sind das bei Weitem nicht die einzigen Kosten die beim Diesel höher ausfallen. Nicht selten sind die Kosten der KFZ-Versicherung bei einem Diesel Fahrzeug einige hundert Euro teurer, als bei dem gleichen Modell als Benziner. Dieses liegt wahrscheinlich daran, dass mit einem Dieselfahrzeug in der Regel mehr Kilometer gefahren werden, als mit einem Benziner und somit auch mehr Unfälle verursacht werden. Somit wird das Auto in eine andere Risikoklasse eingestuft und die Versicherungsprämie für den Diesel ist ebenso höher.

Vielleicht nutzen sie beim nächsten Gebrauchtwagen Autokauf diese Informationen und prüfen über Versicherungsvergleiche, ob sich ein Diesel wirklich lohnt.

30.08.2007 23:07:22 von carstart
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