In Deutschland herrscht in den ersten 6 Monaten bei der Babyernährung das Stillen vor. In vielen entwickelten Ländern ist dies leider bei weitem nicht so, denn das Stillen gilt wissenschaftlich als erste Wahl für die Ernährung des Babys im ersten halben Jahr seines Lebens. Auch über das erste halbe Jahr hinaus ist Stillen oft noch sehr sinnvoll.Aber nicht jede Frau kann oder will stillen. Dann bietet sich zu Beginn die sogenannte Anfangsmilch für das Baby an. Hier gibt es laufend wechselnde Angebote. Informieren Sie sich am besten in Testzeitschriften wie der Zeitschrift Ökotest nach gesunden Angeboten für ihr Baby. Danach kommt dann die sogenannte Folgemilch zum Einsatz (oft ab dem 6. Lebensmonat), welche kalorienreicher ist, andere Eiweißkomponenten enthält, länger sättigt und noch weitere kleinere Unterschiede in der Zusammensetzung mit sich führt. Auch hier sollten sie aktuelle Tests zu Rate ziehen.
So ab dem 4. Lebensmonat - Unterschiede gibt es von Kind zu Kind - kann dann mit der Zufütterung von fester Nahrung begonnen werden. In aller Regel wird hierbei ein gekauftes Gläschen zum Einsatz kommen. Am Anfang lohnt sich das eigenständige Kochen von Gemüse noch nicht - wenn Sie doch selber kochen wollen, frieren Sie die gekochte Portion einfach ein und tauen es nur portionsweise auf.
Babynahrung die in Deutschland angeboten wird ist zumeist von hoher Qualität. Am besten sie kaufen hier in Bioqualität ein. Dies gilt auch beim Selberkochen. Bio-Nahrungsmittel sind in aller Regel nährstoffreicher und weniger mit Schadstoffen belastet. Der Preisunterschied fällt aufgrund der geringen Nahrungsaufnahme des Babys kaum ins Gewicht.