Reifen bilden zusammen mit den Felgen das Rad eines Autos. Die Qualität eines Reifens entscheidet maßgeblich über die Sicherheit im Straßenverkehr.Hier ein kurzer Überblick über die Herstellung von Reifen:
Einzelne Lagen, mit Spritzmaschinen übereinander angebracht, bilden die Grundschichten eines Autoreifens. Als letzten Arbeitsgang erhält der Reifen die Laufflächenmischung, um den rohen Reifen anschließend zu vulkanisieren. Dies geschieht unter hohem Druck bis zu 22 bar und einer Temperatur von 170 – 200 Grad Celsius. Während dieses Prozesses erhält der Reifen sein Profil, welches das genaue Negativ der Pressform darstellt.
Eine um etwa 30 Prozent preisgünstigere Alternative besteht im Kauf von so genannten „runderneuerten“ Reifen. Dabei wird die unzureichend gewordene Lauffläche entweder angeraut oder mit Messern abgeschält, wonach dem Autoreifen eine neue Lauffläche aufgelegt wird, die – auf die bereits beschriebene Weise - vulkanisiert wird.
Dabei werden zwei Verfahren angewandt:
Die Heißrunderneuerung und die Kaltrunderneuerung. Früher herrschte die Meinung vor, dass runderneuerte Autoreifen den Nachteil eines erhöhten Rollwiderstandes hätten. Dies ist jedoch nicht mehr gültig, da auch runderneuerte Reifen die gültige Norm erfüllen müssen. In manchen Ländern dürfen Reifen für Autos nur einmal runderneuert werden. Deutschland ist eines dieser Länder.
Autoreifen unterscheiden sich in mehreren Spezifikationen:
Einige Reifen verfügen über eine Drehrichtungsbezeichnung – ein Pfeil gibt hierbei die korrekte Drehrichtung an. Bereits auf den Felgen montierte Autoreifen können normalerweise nicht mehr falsch montiert werden. Besonders bei Winterreifen und Hochgeschwindigkeitsreifen ist auf die richtige Montage zu achten, da es sonst zu einer hohen Geräuschentwicklung, schlechtem Fahrverhalten oder sogar zu Reifenschäden kommen kann.