In der Motorradszene sind Streetfighter inzwischen ein fester Bestandteil geworden. So gut wieder jeder Biker weiß, wie solch ein Motorrad aussieht. Allerdings gibt es auch einige Leute die von Streetfighter Motorrädern noch nie etwas gehört haben. Im Folgenden stellen wir ihnen diesen Motorradtyp genauer vor.Vor allem wegen ihrem Look werden diese Motorräder als Streetfighter bezeichnet. Sie sind so gestylt, dass sie äußerst aggressiv wirken. Dieser Look kommt dadurch zustande, dass sie zum einen über einen ordentlichen Motorblock verfügen und zum über eine spärliche, sportlich wirkende Verkleidung verfügen. Die Verkleidung wird dabei sehr minimalistisch gehalten, um die Bikes möglichst schmal und stromlinienförmig aussehen zu lassen. Gleichzeitig wirken die Bikes kurz und kompakt. Das Heck ist stets verkürzt und ist im Vergleich zu anderen Motorrädern relativ hoch angebracht. Aufgrund des kurzen Hecks kann ein Streetfighter üblicherweise nur von einer Person gefahren werden – für einen Beifahrer ist kein Platz.
Bei den meisten Bikes handelt es sich um so genannte Custombikes, die von ihren Besitzern umgebaut wurden. Mehr als fünfzig Prozent aller Streetfighter sind umgebaute Serienmotorräder. Zwar gestaltet sich der Umbau nicht immer ganz so einfach – doch gerade das ist es, was die Biker so fasziniert. Bei einem Motorradumbau kann jeder beweisen was er drauf hat und seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Allerdings muss man auch einiges an Zeit mitbringen, denn ein Motorradumbau gestaltet sich meistens nicht sehr einfach. Hinzu kommt, dass man zahlreiche Tuningteile kaufen muss, die natürlich zusätzliches Geld kosten.
Aufgrund der Beliebtheit sind auch einige Motorradhersteller dazu übergegangen, Streetfighter Motorräder in Serie zu bauen. Wer nicht die Möglichkeit hat, sein bestehendes Motorrad umzubauen, der kann sich solch ein Motorrad auch kaufen. Der Vorteil der gekauften Motorräder besteht darin, dass diese nicht mehr vom TÜV abgenommen werden müssen und man sie direkt zulassen kann.