Vor ca. 120 Jahren begann in Deutschland die Entwicklung der Automobile, wie wir sie heute kennen. Das erste Auto von mit Benzinantrieb von Carl Benz, erblickte mit Fertigstellung 1886 das Licht der Welt. Sicherlich gab es schon Jahrzehnte davor Auto-ähnliche Gefährte, die quasi die Vorstufe zum heutigen Auto waren.Die bahnbrechende Erfindung setzte einen völlig neuen und wichtigen Industriezweig frei, dem sich im Laufe der Zeit weltweit tausende von Unternehmen zuordneten. Denn nicht nur die Herstellung von Autos selbst war Bestandteil der Produktion, sondern eine ganze Ersatzteil- und Zubehörindustrie entwickelte sich aus der Fahrzeugentwicklung.
Erst jetzt in neueren Jahren spaltete sich ein zusätzlicher neuer Industriezweig von der Autoentwicklung ab, die Tuning Branche. Ein Bereich mit vielen neuen Produkten kam auf den Markt, und bis heute floriert das Geschäft mit dem Tuning-Zubehör, sogar so gut wie noch nie. Aufgrund der Riesennachfrage entstand ein gewaltiger Absatzmarkt für Autozubehör, mit immer noch steigender Tendenz.
Um zurück zum Auto zu kommen, machen es sich immer mehr Unternehmen zur Aufgabe, die Welt zu mobilisieren, die moderne Art der Fortbewegung zu erschaffen und weiter zu entwickeln. Das Auto ermöglichte auch völlig neue Transportmöglichkeiten, mit dem späteren Bau vom LKW´s waren Lasttransporte ein regelrechter Klacks.
Bis heute konkurrieren weltweit über 100 Autohersteller und kämpfen um die Gunst der Käufer. Moderne Motorenkonzepte und qualitative Ausstattungsmerkmale stehen beim Kauf immer mehr im Vordergrund. Stillstand in der Entwicklung bedeutet hierbei den sicheren Tod. Weshalb firmenzugehörige Ingenieure hier wohl ein Höchstmaß an Arbeit und Schöpfergeist entwickeln müssen, damit die Firmen am Ball bleiben.
Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die damalige kleine Automarke Seat richten. Der spanische Hersteller war in seinem ursprünglichen Bestehen nicht unbedingt bekannt für hochqualitative Autoproduktion. Fahrzeuge mit dem Prädikat „Pappschachtel auf 4 Rädern“ gehören allerdings seit dem VAG-Konzernbeitritt allerdings der Vergangenheit an. Seit über 10 Jahren hat der Audi- und Volkswagenkonzern bei der Entwicklung und Produktion seine Hände mit im Spiel, seither ist ein eindeutiger Aufwärtstrend der Marke zur verspüren.
Auch wenn das Konzept, Seat zur Sportwagenabteilung des Konzerns zu machen nicht ganz aufging, erwies sich die Marke nicht als Flop. Im Gegenteil, mit einer neu eingeschlagenen Richtung, familienfreundlicher zu werden und entsprechende Modelle zu bauen, steuert Seat zukünftig weiter auf dem Erfolgsweg. Vorboten dafür sind der neue Altea XL und der geplante Altea Freetrack.