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Artikel » Bau & Architektur Zwangsversteigerungen bieten oft Schnäppchen! |
Immer öfter kommen in manchen Regionen Häuser, Holzfertighäuser, Gewerbebetriebe und Grundstücke unter den Hammer. Doch selbst wenn eine Immobilie zur Zwangsversteigerung ausgeschrieben wird, bedeutet das nicht, dass Schuldner zu ihrem Geld kommen. Oft auch gibt es bei den Versteigerungsterminen, die der Gläubiger beim Amtsgericht anberaumen lässt, kein Gebot. Oder Interessenten bieten eine Summe, die unter dem Mindestgebot liegt. Dann entstehen häufig Patt-Situationen für Gläubiger und Schuldner. Die Anschlagtafeln in den Dörfern und Städten, die Mitteilungsblätter der Kommunen enthalten oft Ankündigungen zur Zwangsversteigerung. Auch im Internet kann man fündig werden. Beispielsweise unter www.sachsen.de werden entsprechende Objekte offeriert. "Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen", sagt der Vizepräsident des Amtsgerichtes Leipzig. Wurden im gesamten Regierungsbezirk Leipzig - 2005 insgesamt 751 Versteigerungstermine anberaumt, waren es im vergangenen Jahr schon 1578, mehr als doppelt so viele also. Bis Mitte August gab es bereits über 1400 Zwangsversteigerungstermine. Es ist ablesbar, dass die Zahl am Jahresende die Vorjahresstatistik bei weitem übertrifft. Die Gründe für den Anstieg der Termine liegen vor allem darin, dass mancher bei der Finanzierbarkeit von Projekten - seines Eigenheims zum Beispiel - bis an die äußerste Grenze der finanziellen Belastbarkeit geht. Kommt etwas Unvorhergesehenes wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung hinzu, platzen alle Rechnungen. An vorrangiger Stelle stehen Bauträger, die nicht mehr zahlungsfähig sind. Auf diesem Wege sei es durchaus möglich, zu günstigen Konditionen Eigentum zu erwerben. Es bleibt abzuwarten, wie lange dieser Trend noch andauert. Im Augenblick sieht es aus, als ob dies erst der Anfang wäre.
| | | 10.11.2007 12:00:22 von |
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