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Die wichtigsten Schritte beim Verkauf eines Hauses

Wenn Sie ein Haus besitzen und diese verkaufen wollen bzw. müssen, dann ist das keine leichte Aufgabe. Denn so eine Veräußerung kann stressig, nervig und sehr aufwendig sein.

Darum sollte man folgende Punkte unbedingt genau beachten, um eine Immobilie an den richtigen Käufer zu bringen.

Am Anfang steht immer die Ermittlung des Kaufpreises, und das sollte bereits geschehen bevor der erste Interessent sich die Immobilie anschaut, also vor dem ersten Verkaufsgespräch. Finden Sie hierfür einen kompetenten Partner. Verkaufen Sie Ihr Haus niemals Hals über Kopf, denn die wirklich richtigen Käufer zu finden braucht Zeit. Nur dann können Sie die Kaufangebote vergleichen und einen annehmbaren Preis für die Immobilie erzielen. Selber verkaufen oder verkaufen lassen, diese Frage stellt sich nachdem Sie den Verkehrswert ermittelt haben. Legen Sie den Hausverkauf in die Hand eines Maklers, müssen Sie zwar einen Teil des Verkaufserlöses mit den Makler teilen oder der Käufer hat die volle Maklerprovision zu zahlen. Das kann potentielle Käufer abschrecken. Andererseits kommt durch einen Makler oftmals ein höherer Kaufpreis zu Stande, so dass sich der Einsatz des Immobilienfachmannes doch rechnen kann. Hier übernimmt der Fachmann die Werbung und den organisatorischen Aufwand und verkauft die Immobilie zu einem passenden Zeitpunkt.

Die Werbung für den Verkauf der Immobilie lässt sich in vielfältiger Weise realisieren, so zum Beispiel in der Tageszeitung oder im Internet. Erstellen Sie vom Kaufobjekt ein gutes Exposee, damit sich auch nur wirklich Interessierte melden. Solch eine Exposee sollte über Angaben wie zum Beispiel: den Grundriss, den Lageplan, Baubeschreibungen und Fotos verfügen. Ist das alles geregelt und Sie haben einen Interessenten für Ihr Haus gefunden, so können Sie das mit einem Vorvertrag besiegeln. Hiermit zeigt der Kunde sein wirkliches Interesse an der Immobilie. In solch einen Vorvertrag werden alle erforderlichen Eckdaten für den Hausverkauf festgehalten. Allerdings sind Vorverträge ein nicht sehr wirkungsvolles Mittel für den Verkauf, denn Vorverträge sind in der Regel als nicht bindenden Verträge gestaltet.

Lassen Sie sich vom Kaufinteressenten die Zusage seiner Bank zur Hausfinanzierung über ein Hypothekendarlehen geben, das gibt Ihnen die Sicherheit, dass der Interessent auch zahlungsfähig ist. Da der derzeitige Hypothekenzins sehr niedrig ist, ist es für viele Immobilienkäufer einfacher Finanzierungsangebote von Banken zu bekommen.

Am Ende des Weges vom Hausverkauf steht der Kaufvertrag. Lassen Sie den Kaufvertrag auf jeden Fall von einem Notar aufsetzen. Dann sollten Sie diesen Kaufvertrag noch einmal genau prüfen, denn nach Unterzeichnung sind kaum noch Änderungen möglich. Nach Bereinigung des Kaufvertrages, wird von beiden Parteien in Anwesenheit eines Notars der Kaufvertrag unterzeichnet. Somit ist der Vertrag rechtsgültig. Nachdem das Hypothekendarlehen oder der Bausparvertrag des Käufers ausgezahlt wurde und der Kaufpreis bezahlt ist, wird die Eigentümerübertragung im Grundbuch vorgenommen. Somit ist der Eigentümerwechsel bzw. der Hausverkauf vollzogen.

Zusammenfassung:
Bei dem Hausverkauf sind also folgende Schritte sinnvoll:
- Suche nach einem geeigneten Käufer
- Eine möglichst genaue Wertermittlung
- Anfertigung von einem Exposee
- Bewerbung
- Besichtigungstermine
- Sicherstellung der Finanzierung vom Käufer
- Notarieller Kaufvertrag
- Kaufabwicklung

25.11.2006 14:59:45 von imv
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