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Erlebnispädagogische Klassenfahrten und Schullandheime

Klassenfahrten, Schullandheime, Abschlussfahrten...für viele Lehrer ein netter Abschluss, für die meisten erhebliche Mehrarbeit, für beinahe alle ein Gräul. Der alte Spruch" Wer so was macht ist mit einem Fuß im Knast" schwebt wie ein Damoklesschwert über der Planung, und wenn Mensch sich dann überlegt welche Aufgaben auf eine(n) Lehrer(In) zukommen dann kann die eine oder andere schlaflose Nacht mit Verständnis abgenickt werden... Die exemplarischen und sicher unvollständigen Aufgaben einer Lehrerin/ eines Lehrers für eine Klassenfahrt:
- Übernahme der gesamten organisation, incl.
- An/Abreise, Unterkunft, Verpflegung
- Programmgestaltung
- Krankenschwester für kleinere Verletzungen
- Aufsichtsperson rund um die Uhr
- Ansprechpartnerin bei heimweh, Streitereien etc...

u.v.m...

Wer einmal im Zweierteam eine Klassenfahrt mit einer jugendlichen Klasse durchgeführt hat weiss davon ein Liedchen zu singen... Nicht dass der job undankbar wäre, er ist nur einfach schlichtweg nicht oder kaum leistbar.

UND: Was kommt dann danach dabei raus? Welche pädagogische Intention läast sich in einem solchen Rahmen noch verpacken?
Erlebnispädagogisch arbeiten lässt sich so kaum noch... Und dass die SchülerInnen so einen "anderen" Draht zu Ihren LehrerInnen bekommen ist damit auch eher fraglich... Um Themen wie Klassenfindung, Persönlichkeitsentwicklung, Schlüssenqualifikationen, soziale Kompetenzen u.v.m. in einer Klassenfahrt unterzubringen ist es heute endlich legitim, sich von professionellen erlebnispädagogischen Veranstaltern Hilfe und "Manpower" zu holen. Die Mehrkosten sind marginal, dafür hat die Klasse ein rund-um-die-Uhr- Programm professionelle Betreuung, ein ausgebildetes trainerInnenteam, bekommt Feedback von aussen, lernt die LehrerIn mal beinahe privat kennen, es entstehen Gespräche die im Klassenzimmer so einfach nciht unterzubringen sind... Und ganz nebenbei können auch Themen wie Mobbing und Bullying durch externe und neutrale Profis bearbeitet werden...
Zudem wird hier zumeist die komplette AN/Abreise sowie die gesamte Organisation übernommen, es sind die erforderlichen versicherungen abgedeckt, spezielle Ausrüstung, z.B. für Klettern, Abseilen, Kanufahren etc. ist vorhanden und gewartet und Erlebnispädagogik fällt auch bei schlechtem Wetter nicht ins Wasser... Und: neben den SchülerInnen haben auch die LehrerInnen ihren Spaß und kommen auf Ihre Kosten.

14.08.2007 15:01:23 von divenick
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