Die Initiativbewerbung wird inzwischen für die effektivste Methode zur Stellenfindung neben persönlichen Kontakten gesehen. Die Initiativbewerbung zielt nämlich auf die verdeckten Stellen ab und nicht auf die höchstens 1/3 der Stellen die ausgeschrieben werden. Auf diese 1/3 der Stellen bewerben sich 90% aller Bewerber.Die Initiativbewerbung benötigt etwas Vorarbeit, nämlich der Adressenrecherche. Allerdings kann man zu dieser auch Experten einschalten. Sobald man die Adressen gesammelt hat, erstelle man eine möglichst knappe und aussagekräftige Initiativbewerbung. Diese Initiativbewerbung sollte aus Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsprofil und einer Zeugnisübersicht sowie den letzten beiden Arbeitszeugnissen bestehen.
Gerade das Qualifikationsprofil setzt eine Initiativbewerbung von anderen Bewerbungen ab, da dieses Instrument selten genutzt wird. Hier werden alle Qualifikationen für den Personalbearbeiter schnell und übersichtlich aufgelistet. Ein Abgleich mit den eigenen Anforderungen geht in Handumdrehen.
Es empfiehlt sich, eine Initiativbewerbung per E-Mail zu versenden, da dieses Instrument seine Effektivität erst bei häufiger Anwendung erreicht. Über den Weg der E-Mail spart man das Porto für teuere Bewerbungsmappen und Porto und vor allem Zeit.
Initiativbewerbungen können auch oft zu Absagen führen, falls einfach keine offene Stelle vorhanden ist. Etwa 10 Vorstellungsgespräche bekommt man bei einer entsprechenden Initiativbewerbung auf ca. 300 Bewerbungen wird geschätzt.
Da der Aufwand des Versendens einer Initiativbewerbung sehr gering ist, übersteigt die Effektivität trotz des großen Umfangs die aufwändige Stellensuche um einiges.
Der Zeitaufwand bei der Initiativbewerbung wird auf etwa ein Drittel geschätzt.