Datum: 09.02.2012, 18:09:44 Uhr 
 
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Professionelles Mentaltraining für die berufliche oder persönliche Entwicklung

Für die Beratung im Feld zwischen Privatem und Beruflichem gibt es mittlerweile eine lange Listen an Methoden. Neben Psychotherapie in bestimmten Ausprägungen und Einzelsupervision sind hier als weitere Ansätze Coaching und Mentoring zu nennen. Wenn Führungskräfte, Freiberufler oder Selbstständige in ihrer Selbstreflexion an persönlichen Grenzen stoßen, können sie die damit verbundenen Situationen oft nicht mehr alleine bewältigen. An genau dieser Stelle setzt Beratung a la Coaching oder Mentoring an und will dafür Lösungsstrategien bereit halten.

Ein Mentor schöpft aus seinem persönlichen wie beruflichen Erfahrungsschatz. Seine Lebenserfahrung überträgt er auf die jeweils aktuelle Situation des Mentees und entwickelt mit diesem gemeinsam neue Strategien. Als wohlwollender, kritisch-konstruktiver Berater versucht er sich in die Situation des Mentees hineinzudenken und diesem anschließend sowohl fachlich wie auch persönlich kompetent zur Seite zu stehen. Ähnlich wie im Firmenzusammenhang bei Unternehmensberatung ist seine Expertise dabei durchaus gefragt, ein gemeinsames Erarbeiten von Vorgehensweisen steht danach im Mittelpunkt. Bei dieser Art der Beratung – häufig in der Personalentwicklung erfolgreich eingesetzt – kommt der passenden Chemie in der Zweiersituation eine entscheidende Bedeutung bei. Anders als beim Coaching, wo der Coach zumeist einen neutrale Position einnimmt, geht es beim Mentoring durchaus darum, dass der Mentor mit seinen „Ecken und Kanten“ im Raum steht. Wie ein Change Manager gibt der gute Mentor beides: Fachinput und Sicherheit im Prozess. Offenheit und Vertrauen sind weitere wichtige Voraussetzungen für das Gelingen dieses Entwicklungsprozesses. Nur wenn sich beide Seiten auf den Austausch , auf ehrliches feed-back, etc. einlassen, kommen die Potentiale von Mentoring voll zum Tragen.

Im Gegensatz dazu steht beim Coaching viel stärker die Überlegung im Vordergrund, dass der Gecoachte selbst einen neuen Zugang zu seinen Kompetenzen und Ressourcen findet und daraus Lösungen ableitet. Dabei spielt im Sinne von mentalem Training das Verlassen von eingefahrenen Denkmustern und Handlungsmustern eine zentrale Rolle. Dem Coach kommt in diesem Setting die Verantwortung zu, den Prozess zu steuern, nicht jedoch fachliche bzw. inhaltliche Einschätzungen einzubringen. Analog zum Bergsteigen kann der Coach mit dem Bergführer verglichen werden, der die Gegend kennt und mögliche Wege bereits selbst begangen hat. Als Bergführer stellt er auch Mindestanforderungen an Ausrüstung und Trainingszustand seines Schützlings. Er fordert und fördert dessen Ausbildung und verhilft ihm so zum Erreichen des Zieles. Trotz dieser Unterstützung muss jedoch nach wie vor jeder Bergsteiger den Gipfel durch eigene Anstrengung und auf eigenen Füßen erreichen. Geholfen wird einem vom Bergführer sicherlich, aber Hinaufgetragen ist noch keiner geworden!

23.11.2007 07:11:10 von segelsetzen
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