Die Diskussion um die Notwendigkeit individueller kindgerechter Förderung, Kinderkrippen sowie kindgerechte Behandlung, kochen aus aktuellem Anlass mal wieder hoch.Der Plan der Politik, in den nächsten Jahren die Anzahl der Kinderkrippenplätze zu maximieren, wurde von einem Vertreter der Kirche kritisiert. Damit vertritt er die Meinung der Frauen die sich damit als „Gebährmaschine“ herabgesetzt fühlen und weist ausserdem auf die frühkindlichen Entwicklungsphasen hin. Von Seiten der Kirche sowie der Politik stiess das auf heftige Gegenwehr.
Ich möchte dieses Thema hier aus einem anderen Betrachtungswinkel darstellen. Da meiner Meinung nach alles sehr ursächlich dargebracht wird, ist es schwer zu einer Übereinstimmung zu kommen.
Das Ziel der Politik, zukünftig junge Eltern in der Entscheidung für oder gegen Kinder beinflussen zu wollen, ist eher fraglich begründet. Da junge Eltern hauptsächlich wegen finanzieller Einbuße sowie Unabhängigkeitsverlust hardern, scheint die Errichtung von mehr Kleinkinderkrippen die ideale Lösung zu sein, wie auch dieses und ähnliche Modelle aus anderen Ländern laut Statistik eindrucksvoll beweisen. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt hierbei die Pisa Studie die besagt daß eben diese Länder höher eingestuft haben als Deutschland.
Bildungstechnisch gesehen ist die staatlich-, frühkindliche Förderung also positiv zu werten.
Bliebe jedoch zu erörtern, was steht für uns an erster Stelle in Bezug auf unsere Kinder?
Beispielsweise in Frankreich findet das Modell der Krippen großen Anklang, was sich unter anderem auch in der Pisa- Studie wiederspiegelt. Jedoch wurde in einer weniger bekannten und weniger beliebten Studie dargestellt daß dort häufiger ein Therapeut zum Einsatz kommt und zwar ist diese Rate deutlich höher.
Würden diese Aspekte zusammen hängen, so würden wir die Wünsche für unseren Nachwuchs anders abwägen.
Renomierte Psychologen sind der Meinung, dass die frühkindlichen ersten Jahre die emotional entscheidensten sowie prägnantesten für die Entwicklung des Kindes sind.
Das lässt die Frage offen, wie sich ein Kind emotional in einer Kinderkrippe entwickelt im Gegensatz zu der Entwicklung bei der Mutter ? (ausgehend von einer intakten Familie)
Da ich zwar der Meinung bin, dass die Bildung in dieser Zeit wichtiger denn je ist, denke ich trotzdem, dass diese nicht den Ausgleich zur emotionalen Bildung schafft und schaffen sollte.
Jede Bildung bedarf ihren physiologischen Zeitraum, welcher meiner Meinung nach eingehalten werden sollte, sofern keine familiären Notfälle vorliegen.
Zu diesem Thema habe ich ein Seminar entwickelt, welches ich Ihnen hiermit vorstellen möchte. Das Seminar „Bewusstseinsethik für junge Heranwachsende“ dient dazu, Lebensziele von Kindern und Jungendlichen zu definieren und herauszuarbeiten. Ausserdem behandeln wir Themen wie unter anderem den Einfluss und Umgang mit der wachsenden Medienpräsenz und deren Verarbeitung. Ethikschulung, Schutz vor äusseren Einflüssen sowie bewussten und unbewussten Bewusstseinszustände sind weitere Themen.
Dr. Dirk De Souza
Coach