Email-Bewerbungen können durch weiterführende Informationen und Dokumente, die ein Bewerber einem Unternehmen auf einer eigenen Bewerbungshomepage zur Verfügung stellt, um einiges an Profil gewinnen.Entscheidet sich ein Bewerber für diesen Bewerbungsweg, sollte er die Möglichkeiten dazu vorher ausreichend recherchieren. Da die wenigsten in der Lage sind, eine eigene Homepage zu programmieren und ein professionelles Design dafür zu entwickeln, entscheiden sich die meisten für einen der Anbieter von Online-Tools zur Erstellung von Bewerbungshomepage.
Die Angebote dieser Anbieter sollten genau geprüft werden. Ein wichtiges Kriterium ist dabei schon deren eigene Webseite. Wenn diese nicht besonders seriös, übersichtlich und ansprechend gestaltet ist, muss davon ausgegangen werden, dass auch die Bewerbungshomepages nicht dem hohen Standard gerecht werden kann, den Unternehmen stellen.
Wenn möglich, sollte man bei den Anbietern, die ein Demo-Login zur Verfügung stellen, einen Demo-Account anlegen um feststellen zu können, ob das Tool zur Erstellung der Bewerbungshomepages einen effizienten Umgang mit den Bewerbungen ermöglicht. Doch auch hier gilt es, die Bewerbungshomepages zunächst auf ein seriöses und ansprechendes Design zu überprüfen, wobei die Eigenschaft „seriös“ deutlichen Vorrang hat.
Im Allgemeinen werden mehrere Homepages zur Bewerbung bei verschiedenen Unternehmen benötigt, damit jede einzelne speziell an die Anforderungen im Stellenprofil angepasst werden kann. Die Bewerbungshomepages sollten also zumindest dupliziert werden können. Im Optimalfall kann zunächst eine Masterbewerbung erstellt werden, die alle Stammdaten enthält. Auf deren Basis lassen sich dann weitere Bewerbungen ganz einfach anpassen.
Ein weiteres Kriterium ist eine effektive Dokumentenverwaltung, da die Dokumente den Kern einer Bewerbungshomepage bilden und einen gewissen Arbeitsaufwand bedeuten. Sie sollten zentral abgelegt und dann einzelnen Bewerbungen zugeordnet werden können.
Tipp: Auf eine Bewerbungshomepage gehört kein Anschreiben, da es der Personaler bereits in der Email erhalten hat, die auch den Link auf die Homepage enthält. Solche redundanten Informationen werden von Personalern als besonders ärgerlich empfunden. Bei vielen Anbietern befindet sich dennoch ein Anschreiben ausgerechnet auf der Startseite. Wenn der Personaler das gleiche Schriftstück gerade erst in seinem Emailprogramm gelesen hat, kann er mit Recht in Frage stellen, ob sich auf der Homepage überhaupt irgendwelche weiterführenden Informationen befinden, und wird im Zweifelsfall gar nicht erst weiternavigieren.