Fast jeder kennt sie, die sogenannten Funseiten. In letzter Zeit erlebt das Internet einen regelrechten Boom - hunderte von neuen Funseiten erblicken das Licht der Welt. Die Webmaster dieser Seiten haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre User mit täglichen Updates zu versorgen. Sie besuchen die großen Videoportale und suchen lustige Videos und weitere Inhalte heraus, diese werden dann den "fun begeisternden" Usern zur Schau gestellt. Dabei muss sich der User auf den Geschmack des Webmasters verlassen, denn anders als bei diversen Videoportalen können die User keine Inhalte veröffentlichen, sondern nur die vorhanden Inhalte bewerten.
NSFW?
Diese vier Buchstaben sind jedem bekannt, der sich des öfteren auf Funseiten aufhält. NSFW bedeutet: Not safe for work. Damit wird signalisiert, dass folgende Inhalte besser nicht vom Arbeitsplatz angeschaut werden sollten. Meist handelt es sich dabei um erotische oder "geschmacklose" Inhalte. Natürlich sollte generell darauf verzichtet werden, Funseiten o.ä. während der Arbeitszeit zu besuchen. Die Konsequenzen können verheerend sein.
Die rechtliche Situation
Die Webmaster bewegen sich oft in einer rechtlichen Grauzone: Nicht jedes lustige Video ist frei von Rechten Dritter. Gefahr lauert schon bei der Hintergrundmusik, die der Produzent/Filmer des Videos gewählt hat. Des Weiteren ist nicht jeder damit einverstanden, dass sein Video im Internet veröffentlicht wird. Die Folge sind kostspielige Abmahnungen. Viele Webmaster versuchen aus diesen Gründen ihre Identität zu verschleiern. Sie verzichten auf ein Impressum, legen sich eine "anonyme" Domain zu und hosten ihre Seite im Ausland.