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Was moderne Datenbanken so alles leisten

Jeder hat schonmal mit ihnen zu tun gehabt, jedoch wissen nur die Wenigsten wie sie funktionieren. Die Rede ist von Datenbanken. Sie begegnen uns bei vielen Websitebesuchen, wenn wir unsere Emails lesen, und bei vielen anderen Anlässen. Und das ohne dass wir direkt mitbekommen dass wir es hier mit einer Datenbank zu tun haben. Datenbanken dienen der elektronischen Datenverwaltung und helfen, große Datenmengen effizient zu speichern und abzurufen. Die Kunst bei der ganzen Sache ist es, die Abfrage, Manipulation und Verwaltung der Daten bedarfsgerecht für alle potentiellen Benutzer und Anwendungsprogramme zu gewährleisten. Hierfür sind so genannte Datenbankmanagementsysteme zuständig.

Jedoch wäre ein Datenbankmanagementsystem nutzlos wenn es nicht die Menge der zu verwaltenden Daten gäbe. Daten sind zumeist in so genannten Datenbankmodellen gespeichert. Die Anforderungen an diese Modelle sind äußerst verschieden und orientieren sich an der Art der Daten.

Beispiele für Anwendungen die besonders abhängig von Datenbanken sind gibt es viele. Zu den Geläufigsten gehören die Automatisierung von Lagerbeständen, Ressourcenplanung in mittleren und großen Unternehmen mit ERP-Systemen, Data Warehousing in der Marktforschung, Konteninformationen und Buchungen bei Banken und Versicherungen, oder die Datenbanksysteme eines Webshops. Bei allen Daten jedoch spielt die Sicherheit der Datensätze eine große Rolle. Bei Banken ist die Datensicherheit so wichtig, dass alle Daten zumeist auf über den Globus verteilten Datenbanken redundant gespeichert werden. Das gibt eine höhere Sicherheit, weil der Ausfall einer Datenbank so nicht unbedingt dazu führt, dass alle Daten verloren sind. Zudem werden Kontoinformationen auch nochmal in Gedruckter Form aufbewahrt.

Alle Datenbankmanagementsysteme haben gemeinsam, dass sie hochkomplexe Softwaresysteme sind, die auch die Verwaltung der Rechte der verschiedenen Benutzer der Datenbank regeln. Beim gleichzeitigem Zugriff mehrerer Anwendungen bzw. Anwender regelt das Datenbankmanagementsystem Konkurrenzsituationen, bei denen der Anwender mit der höheren Priorität oftmals bevorzugt behandelt wird. Auch regeln Datenbankmanagementsysteme wer wann was einsehen, löschen, ändern, oder in die Datenbank eintragen darf.

26.08.2007 16:44:27 von manuel.muellers@gfiu.de
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