Druckerpatronen sind kleine Plastikbehälter, in denen sich im Inneren meist ein Schwamm befindet, der mit Tinte getränkt ist. Man unterscheidet heute zwischen zwei Systemen: Wegwerfdruckerpatronen/ Druckkopfpatronen und den Druckertanks für Drucker, die einen Permanentdruckkopf haben. Auf gut deutsch: Auf manchen Druckerpatronen befinden sich die Düsen, druch die die Tinte auf das Papier geschossen wird. Bei anderen Druckern werden nur Tintentanks getauscht und die Düsen befinen sich im Gerät. Bei Canon und Epson befindet sich dieser Druckkopf auf einem Schlitten und auf diesen Schlitten werden dann die Druckerpatronen gesetzt. Brother löst das noch etwas eleganter. Hier sitzt der Druckkopf zwar auch auf einen Schlitten, die Druckerpatronen sitzen aber unbeweglich im Drucker und die Druckertinte wird über Schläuche zu dem beweglichen Schlitten geführt. Das spart Energie und macht den Druckvorgang leiser. Das Problem bei Permanentdruckköpfen ist, dass bei seltenem Gebrauch die Düsen mit den Jahren eintrocknen und die Druckqualität nachlässt. Dafür sind die Folgekosten deutlich geringer, sodass im Vergleich zu Druckern mit Wegwerfdruckkopf im Laufe des Druckerlebens einige hundert Euro gespart werden können. Noch größer ist die Ersparnis, wenn man statt Original-Druckerpatronen, alternative (also nachgebaute) Druckerpatronen einsetzt. Wer dabei bei Qualität keine Abstriche machen möchte, der sollte Marken-Druckerpatronen von Jettec nehmen.
Fazit: Kaufen Sie einen Drucker mit Wegwerfdruckkopf, wenn Sie weniger als 20 Seiten pro Woche drucken, wer zwischen 20 und 200 Seiten pro Woche druckt, sollte einen Drucker mit Permanentdruckkopf kaufen (zB den Canon Pixma IP4300) für ca. 80 Euro. Wer mehr als 200 Seiten pro Woche druckt, sollte einen Farblaserdrucker kaufen, zB einen HP Color Laserjet 3800 für ca. 600 bis 700 Euro.
Wer auf Farbdruck komplett verzichten kann, dem sei angeraten, einen Kyocera Laserdrucker zu kaufen. Hier sind die Verschleißteile am langlebigsten und die Toner reichen schon bei Einsteigergeräten über 6.000 Seiten lang. Unser Preistipp: der Kyocera FS720.
So richtig sparen kann man übrigens mit Nachfüllsets. Wer keine zwei linken Hände hat, der sollte es mit einem Refillset probieren. Achten Sie darauf, dass das Zubehör von guter Qualität und die Anleitung verständlich ist. Sehr empfehlenswert sind die Nachfüllsets von Inktec, Jettec oder KMP.