Derzeit und auch noch auf längere Sicht gilt VDSL als die schnellste Zugangsmöglichkeit zum Internet. Mit Bandbreiten von 25 bis 50 MBit/s ist es einfach unschlagbar und übertrifft sogar das vielgepriesene ADSL. Wir wollen Sie nachfolgend über Entwicklungen und Trends informieren.Noch befindet sich VDSL in der Einführungsphase. In der Zukunft wird allerdings ein rasanter Anstieg der Nutzerzahlen erwartet. Die Basis der VDSL-Technologie bilden Glasfaserkabel und –netze. Auf die Inhalte kann praktisch und schnell über die verschiedenen integrierten Endgeräte zugegriffen werden. Diese können sich unabhängig von Zeit und Ort in alle verfügbaren Netze einwählen.
Unverzichtbar ist ein VDSL-Anschluss für Nutzer datenintensiver Anwendungen. Dazu gehören Internet-TV, Video-on-Demand und HDTV. Triple-Play heißt hier das Stichwort. Zudem gibt es spezielle Kommunikationsdienste, allen voran VoIP. Diese Abkürzung steht für Voice-over-IP, womit Internettelefonie gemeint ist. Die ist stark im Kommen, auch auf Grund der ungestörten Konvergenz zwischen dem VoIP-Netz, dem Festnetz und allen anderen Netzen. Hinzu kommt die orts- und geräteunabhängige Erreichbarkeit unter einer Telefonnummer.
VDSL und Triple-Play gehören folglich zusammen. Sie benötigen lediglich ein Endgerät zur Nutzung. Dabei ist bisher noch unklar, welche konkrete Form dieses Endgerät idealerweise haben sollte. Es muss eine Art universelle digitale Schaltzentrale sein. Eine solche scheint mit dem sogenannten Media Center entwickelt worden zu sein.
T-Com hat geplant, bis Ende dieses Jahres insgesamt 26 deutsche Städte für VDSL zu erschließen. Im Laufe des nächsten Jahres soll diese Zahl dann auf 50 ansteigen. Somit möchte die Telekom auch zahlreiche Neukunden gewinnen. Momentan wird noch über eine Marktöffnung diskutiert. Mit den bisher erzielten Modalitäten sind die Mitbewerber jedoch unzufrieden, so dass es erst einmal gilt, die weitere Entwicklung des VDSL-Markts abzuwarten.