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Mobile Connect Card

Der rund 30 Millionen deutsche Kunden zählende Mobilfunkkonzern Vodafone bietet seit mehreren Jahren mit seiner sogenannten Mobile Connect Card - kurz: MCC - ein Produkt an, mit dem sowohl Privat-, als auch Geschäftskunden bequem von nahezu jedem Ort aus auf das Internet zugreifen können.

Wie aber funktioniert die nützliche Technik? Aktuell gibt es zwei verschiedene Modelle der Vodafone Mobile Connect Card: die PCMCIA-Card und die Express-Card, passend für die jeweiligen Notebookanschlüsse. Mit Hilfe einer in die Datenkarte eingelegten SIM-Karte kann nun unter Nutzung des Vodafone-Mobilfunknetzes eine Verbindung mit dem Internet aufgebaut werden.

Dabei ist aber Folgendes zu beachten: die Übertragungsgeschwindigkeit ist nicht konstant, sondern hängt von der Netzversorgung der jeweiligen Standorte ab. Hält der Nutzer sich also in einem vergleichsweise schlecht versorgten Gebiet auf, kann die Übertragungsgeschwindigkeit unter Umständen stark einbrechen.

Anfangs noch durch GPRS versorgt, kann der Kunde mittlerweile auch auf den neuesten Netzstandard, UMTS, zurückgreifen. Dieser ermöglicht in seiner "herkömmlichen" Variante Übertragungsgeschwindigkeiten von bis 384 kb/s downstream (sechsfache ISDN-Geschwindigkeit) und ist somit wesentlich zügiger als GPRS.
Falls man sich aber in einem Gebiet aufhält, in dem das UMTS-Netz noch nicht ausgebaut ist, schaltet die MCC automatisch auf GPRS-Empfang um. Dank dieser Dual-Mode-Funktion kann also auch hier problemlos eine Internet-Verbindung aufgebaut werden.

Aktuellste Entwicklung Vodafone's im Bereich mobiles Internet: HSDPA. Dank dieser Erweiterung der UMTS-Netztechnologie wird die maximale Übertragungsgeschwindigkeit von erwähnten 384 kb/s auf 1,8 mbit/s downstream heraufgesetzt. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine neue variante der MCC: eine UMTS Broadband Mobile Connect Card.
Wem das noch nicht genug ist, der kann zukünftig noch schneller surfen: die MCC UMTS Broadband Express ermöglicht einen Downstream von bis zu 3,6 mbit/s.
Kleiner Wehrmutstropfen: HSDPA und somit UMTS Broadband ist im Vergleich zur gewöhnlichen UMTS-Versorgung weit weniger verbreitet; aktuell beziehen nur Einwohner größerer Städte Nutzen aus der neuen Technik. UMTS Flatrates sind hier besonders interessant.

Dass die Technik hinter der Mobile Connect Card ausgereift ist, haben mittlerweile diverse Tests gezeigt. So wurde die Stabilität der Übertragung beispielsweise auf diversen Autobahnen getestet. Dabei zeigte sich, dass es selbst bei Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h nicht zu Übertragungsabbrüchen kommt; Beifahrer können also jederzeit problemlos weitersurfen.

Vodafone bietet mit seinen verschiedenen Varianten der Mobile Connect Card also Lösungen für nahezu alle potentiellen Kunden. Dank ausgereifter und stabiler Technik muss der Kunde sich zukünftig nicht mehr damit zufrieden geben, nur von zu Hause aus online gehen zu können. DSL ohne Festnetzanschluss wird möglich.

30.05.2007 15:46:18 von funker
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