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Artikel » Ernährung & Rezepte Schraubverschluss bei Weinflaschen zu unrecht unter Beschuss |
Einem Bericht der neuseeländischen Zeitschrift "Listener" zufolge sind Schraubverschlüsse bei Weinflaschen mitverantwortlich für die Zunahme an Brust- und Prostatakrebs. Viele Experten bezweifeln allerdings diese Aussagen.Weinautor Keith Stewart macht in seinem Beitrag den Kunststoff Polyvinylidenchlorid (PVDC) mitverantwortlich für die Zunahme von Brust- und Prostatakrebs in Neuseeland. Im Land werden rund 80 Prozent aller Weine mittlerweile mit Schraubverschlüssen versiegelt, in denen PVDC, auch unter dem Markennamen Saran bekannt, verwendet wird. Kritiker zweifeln Stewarts Aussagen an. Sie verweisen darauf, dass das Material bereits seit mehr als 50 Jahren in der Lebensmittelindustrie verwendet wird und von zahlreichen Behörden in aller Welt für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen ist. PVDC wird auch ausserhalb der Weinindustrie eingesetzt, etwa bei Mineralwasser. Ich bezweifle allerdings auch diesen Bericht. Ich verkaufe nun seit mehr als einem Jahr neuseeländische Weine und habe mehrheitlich positve Meinungen zu den Schraubverschlüssen erhalten. Ich glaube persönlich, dass sich da nur mal wieder jemand wichtig machen will. Ansonsten müsste man ja dann auch das Mineralwasser vom Markt nehmen. Also machen wir uns deshalb keine Sorgen. Der Schraubverschluss wird auch in Zukunft Weine verschließen und dieser Umstand wird auch noch zunehmen - im Zuge der Korkfehler-Diskussion und der damit verbundenen Haftung. Ihr Kia Ora Weinteam
| | | 12.08.2007 14:45:25 von |
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