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Fasten

Heilfasten dient in der heutigen Zeit nicht nur der willkommenen Gewichtsreduktion, sondern vor allem der Entwässerung, Entschlackung und innerlichen Reinigung des Körpers.
Beim Fasten wird für eine bestimmte Zeitdauer, meist zwischen einer Woche und vier Wochen, auf feste Nahrung verzichtet. Schon nach ein zwei Tagen schaltet der Organismus auf innere Nahrung um. Durch die Leerung der Energiedepots werden die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert.
Als Vorbereitung für die Fastenkur werden ein oder zwei Vorfastentage eingeschoben, in denen reichlich getrunken und viel Obst und Gemüse verzehrt wird. Diese Tage dienen der Einstimmung auf das eigentliche Fasten.
Am Beginn einer Fastenkur steht immer die gründliche Darmreinigung, die mit Einläufen oder Glauber- bzw. Bittersalz erreicht werden kann.
Während dem eigentlichen Heilfasten wird dem Körper reichlich Wasser, Tee oder Gemüsebrühe zugeführt, so dass der Körper in dieser Zeit innerlich gereinigt wird.
Fasten bedeutet nicht nur Verzicht auf feste Nahrung, sondern ist eine Zeit der Besinnung und der inneren Einkehr. Beim Fasten gönnt man dem eigenen Körper eine Auszeit von Hektik und Stress. Körper, Geist und Seele dürfen sich in Ruhe entspannen.
Erlaubt ist beim Fasten alles, was dem Körper und der Seele gut tut.
So eignen sich die Tage beim Heilfasten wunderbar dazu, alte Gewohnheiten zu ändern und Neues zu beginnen.
In der Fastenzeit sollte auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten vollständig verzichtet werden.
Nach den Fastentagen wird der Körper sanft wieder auf feste Nahrung umgestellt. Dies geschieht durch die so genannten Aufbautage, in denen kleine Mengen an fester Nahrung, wie beispielsweise Äpfel, Joghurt oder Gemüsesuppe, zu sich genommen werden.
Die Zeit nach dem Heilfasten sollte dazu genutzt werden, die Ernährung auf gesunde, abwechslungsreiche Mischkost umzustellen, so dass das Gewicht, das sich während der Fastentage reduziert hat, problemlos gehalten werden kann.
28.10.2007 17:20:45 von PaulS
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