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Kreditkarten prepaid und ohne Schufa

Wenn die Hausbank die Ausgabe einer neuen Kreditkarte ablehnt, zum Beispiel wegen negativer Einträge bei der Schufa, bieten sich als Lösung prepaid Kreditkarten an. Das Prinzip der "vorbezahlten" Karten wird bereits seit vielen Jahren erfolgreich auf dem Handy- und Mobilfunkmarkt eingesetzt. Prepaid Kreditkarten bieten die jederzeitige Kostenkontrolle über die eigenen Ausgaben, denn es kann nur soviel Geld ausgegeben werden, wie zuvor eingezahlt wurde. Auf die Kreditkarte wird einfach ein Betrag überwiesen, der dann zum Bezahlen genutzt wird. Für die Bank bedeutet dass: es ist keine Prüfung der Bonität erforderlich und es wird auch keine Auskunft bei der Schufa eingeholt. Deshalb sind prepaid Kreditkarten auch unter dem Begriff der "schufafreien Kreditkarten" bekannt.

Solch eine Kreditkarte ohne Schufa bietet beispielsweise die Berliner Landesbank LBB an. Der Vorteil: Auf die überwiesenen Guthaben zahlt die Bank attraktive Zinsen - bis zu 3,25 Prozent für Beträge bis zu 25.000 Euro. Die Gebühr für die Karte liegt bei 39 Euro pro Jahr. Dafür fällt für Bezahlungen im Ausland außerhalb des Euro-Währungsgebietes nur ein Entgelt in Höhe von 1 Prozent an, sonst verlangen die Kartenanbieter bis zu 1,75 Prozent. Und auch die Bargeldabhebungen am Automaten im Ausland sind preiswerter, denn sie kosten im Gegensatz zu klassischen Kreditkarten, die meist zwischen 5 und 10 Euro verlangen, keinen Cent. In Deutschland kostet die Bargeldauszahlung am Automaten maximal 2,50 Euro. Soll das Guthaben wieder zurück auf das eigene Girokonto überwiesen werden, ist das mittels Internet-Kreditkartenbanking kostenlos möglich. Die prepaid Kreditkarte der LBB ist eine VISA Karte und kann demzufolge weltweit bei über 24 Millionen Akzeptanzstellen zum Bezahlen eingesetzt werden, auch im Internet.

Mit der Marke MasterCard gibt es von Pipps eine Kreditkarte ohne Schufa, die neben der Bezahlfunktionen auch interessante Prämien anbietet. Unter anderem Freiminuten zum Telefonieren, Hotelgutscheine und Spiele. Für jeden Umsatz, der mit der Karte getätigt wird, erhält der Karteninhaber "Pipps"-Sammelpunkte. Auch bei dieser prepaid Kreditkarte fallen innerhalb der Euro-Zone keine Entgelte für Transaktionen an. Der Einsatz der Karte ist ebenfalls weltweit bei über 20 Millionen Shops, Hotels, Kaufhäusern, Boutiquen, Reisebüros und Fluggesellschaften möglich. Die Karte von Pipps kostet 49 Euro im Jahr und wird über den Kooperationspartner WestLB ausgegeben.

17.07.2007 02:34:45 von Wini
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