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Investmentfonds als private Altersvorsorge

Das Niveau der gesetzlichen Renten fällt, die Altersgrenze wird angehoben. Wer im Alter nicht an Lebensqualität einbüßen möchte, ist wohl oder übel zur privaten Altersvorsorge verdammt.

Die eigenen Finanzen sind ohnehin häufig ein sehr ungeliebtes Thema. Daher ist auch die Bereitschaft der Kapitalanleger, sich eingehend mit der Thematik Altersvorsorge zu beschäftigen, sehr gering. Ein Umstand der dazu führt, dass es in Deutschland mehr Lebensversicherungen als Einwohner gibt.

Dabei können langfristige Anlageziele sehr wohl flexibel und vielfältig ausgestaltet werden, so auch die private Altersvorsorge.

Fondssparen für die Altersvorsorge

Ein Klassiker unter den Geldanlagen sind die Investmentfonds. Neben der hohen Flexibilität und respektablen Renditechancen in dieser Anlageklasse, ist ein weiteres - eigentlich sehr einfaches Argument - ausschlaggebend.

Beim Fondssparen benötigt der Kapitalanleger keine einmaligen Unsummen, im Gegensatz zum direkten Kauf von Wertpapieren. Dennoch erhält er vom ersten Euro an eine angemessene Risikodiversifizierung, vorausgesetzt er hat über die Zusammensetzung seines Depots nachgedacht.

So kann ein Fondssparplan bereits ab 25 Euro vierteljährlicher Rate bespart werden. Es ist daher ohne weiteres möglich, auch mit 100 Euro an monatlich verfügbaren Mitteln bereits eine interessante Depotzusammenstellung zu erhalten.

Ein sinnvoller Depotaufbau für so wichtige Anlageziele wie die Altersvorsorge, sollte stets breit gestreut und mit geringen Wertschwankungen konzipiert werden. So gehören globale Aktienfonds als Basiswerte in jedes gut diversifizierte Depot. Aber auch Renten- und Immobilienfonds sollten nicht vernachlässigt werden.

Versicherungen und Investmentfonds

Natürlich gibt es auch diverse Versicherungslösungen für Kapitalanleger, die Interesse am Erwerb von Investmentfonds haben. So können klassische Rentenversicherungen genauso wie Lebensversicherungen als fondsgebundene Police abgeschlossen werden.

Allen diesen Versicherungslösungen, sei es eine kapitalbildende Lebensversicherung oder eine Riester Versicherung, ist ein enormer Kostenaufwand gemein. So fallen bei fondsgebundenen Policen Abschluss- und Verwaltungsgebühren an, diese erreichen in der Summe schnell mehr als 10 % des Anlagebetrags.

Ein interessanterer Ansatz zur Absicherung durch eine lebenslange monatliche Leibrente, sind Riester Fondssparpläne. Riester Fondssparen ist in der Regel deutlich kostengünstiger als vergleichbare Versicherungslösungen. So lässt sich beispielsweise auf die DWS Top-Rente durchaus ein Rabatt von 50 % auf die Ausgabeaufschläge heraushandeln. Abschlussgebühren fallen beim Riester Fondssparen nicht an. Für Riester Fondssparpläne gelten die gleichen Förderungsmöglichkeiten und Absicherungsmechanismen wie für Riester Versicherungen. So werden auch hier die eingezahlten Beiträge und Zulagen zum Ende der Laufzeit garantiert.

Staatliche Förderung beim Fondssparen

Gerade für geringer Verdienende bietet der Staat attraktive Förderungen beim Fondssparen an. So wird beispielsweise VL Fondssparen mit bis zu 18 % auf maximal 400 Euro Jahresbeitrag gefördert.

VL Sparpläne laufen in der Regel über 6 Jahre, müssen jedoch ein siebentes Jahr still liegen, damit die Förderung beansprucht werden kann. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, im siebenten Jahr des ersten Vertrags bereits einen weiteren VL Sparplan zu besparen.

06.08.2007 15:55:26 von torstenb
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