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Artikel » Geld & Finanzen Was sind eigentlich Hedgefonds? |
Hedgefonds sind ja gerade in der letzten Zeit durch die Politik stark in die Medien und auch in die Kritik geraten. Dabei machen Hedgefonds genau das, was alle anderen (Investment-)Fonds auch machen – sie legen Gelder in Aktien an und versuchen damit ihren Gewinn zu maximieren. Was Hedgefonds aber meist von konventionellen Fonds unterscheidet, sind ihre fehlenden Regeln. Hedgefonds werden oft von Unternehmen aufgelegt, die an Orten sitzen, in denen es keine oder kaum Kontrollstrukturen für die Finanzmärkte und für Finanzunternehmen gibt. Und damit können diese Hedgefonds sich auch völlig frei eine Anlage-Strategie wählen. Mit so einer Anlage-Strategie entscheiden die Fondsmanager zum einen wie risikoreich die Geldanlage ist. Zum anderen beeinflusst die Strategie aber auch direkt die mögliche Rendite – also den möglichen Gewinn. Grundsätzlich gilt: je risikoreicher die Geldanlage, desto höher ist auch der Gewinn – zumindest potentiell. Denn ob es auch zum Gewinn kommt, oder nicht vielmehr Verluste drohen, entscheidet ab einem gewissen Grad an Risiko nicht zuletzt das Glück. Hier liegen auch die Gefahren der Hedgefonds für die Anleger. Sie gehen zum Teil ein hohes Risiko ein, um potentiell einen hohen Gewinn zu erzielen – doch sind ihre Geldeinlagen oft nicht gesichert, so dass sie bei einer unseriösen oder zu risikoreichen Anlage auf den Verlusten sitzen bleiben. Hedgefonds kommt trotzdem im internationalen Finanzgeschäft eine immer größer werdende Rolle zu. Zum Ende 2006 hatten alle Hedgefonds weltweit zusammen ein Volumen von immerhin 1,6 Billionen US-Dollar.
| | | 09.08.2007 07:41:10 von |
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