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Artikel » Geld & Finanzen Der Zweitmarkt als Chance |
Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds ist ein recht junger Teilbereich beim Fondsgeschäft. Der Zweitmarkt, der in der Regel über Internetplattformen abläuft, wurde installiert, um die Nachfrage und das Angebot nach „gebrauchten“ geschlossenen Fonds zusammenführen zu können. Über den Zweitmarkt hat ein Anleger nun die Chance an sein eventuell auf längere Sicht noch gebundenes Kapital – zum Beispiel durch eine Schiffsbeteiligung – wieder heran zu kommen. Häufige Gründe warum Anleger diesen neuen Weg nun wählen, ist dass zum Beispiel ein Anteilseigner an einem Schiffsfonds sein Portfolio grundlegend ändern möchte, das heißt grundlegend umstrukturieren möchte. Auf dem Zweitmarkt hat er nun eine Chance sich nach einem Interessenten umzusehen, an den er seine Schiffsbeteiligung verkaufen kann. Bevor es den Zweitmarkt gab, der sich nun nach und nach etabliert, war es Anteilseigner von Schiffsfonds in der Regel nicht, bzw. kaum möglich seine Anteile vor dem Ablauf der regulären Laufzeit (die in der Regel zwischen 5 bis 20 Jahren liegt) zu verkaufen. Die Schiffsgesellschaften selbst kaufen Anteile nämlich nicht zurück. Wenn man beabsichtigt Anteile an geschlossenen Fonds über den Zweitmarkt zu verkaufen, so sollte man sich auch von einem kompetenten Berater beraten lassen, da dieser in der Regel besser Bescheid darüber weiß was man auf dem Zweitmarkt für seine Anteile verlange kann. Zahlreiche Fonds-Anbieter haben inzwischen auch interne Zweitmärkte entwickelt. Auch dieser wird zum großen Teil über das Internet organisiert. Die Anleger können dabei ihre Anteile über ein Auktionsverfahren verkaufen und auch andere Anteile kaufen. Der Markt wurde damit weiter in Bewegung gebracht. Die traditionellen Emissionshäuser und die Anbieter der so genannten Zweitmarkt-Fonds liefern sich dabei nun einen harten Konkurrenzkampf.
| | | 14.09.2007 10:35:56 von |
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