Wer im Rahmen seiner finanziellen Flexibilität mal nicht den Dispositionskredit der Hausbank ausnutzt sondern sich ein kleines aber feines finanzielles Polster aufgebaut hat, sollte das Geld nicht unverzinst auf dem Girokonto schlummern lassen. Ein Tagesgeldkonto ist fast wie ein Girokonto und genauso leicht zu handhaben.
Guthaben werden gut verzinst, deutlich höher als auf dem Girokonto oder einem Sparbuch. In der aktuellen Zinsphase (4. Quartal 2006) kann man durchaus 3% Zinsen für sein Geld bekommen. Und das ohne Bindung und ohne Risiko.
Für das Konto mit dem Tagesgeld gibt es keine Bank- oder EC-Karte, ebenso sind
keine Überweisungen oder Abbuchungsaufträge möglich. Das Geld wird dort im Prinzip nur gut verzinst geparkt und benötigt man das Geld kann man es ganz einfach auf das eigene Girokonto auszahlen lassen, das man beim Anlegen als Referenzkonto angibt.
Es lohnt sich durchaus die verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Gerade im Bereich Tagesgeld werden in Werbeaktionen attraktive Zinssätze und andere Extras geboten. Wie so oft liegt der Unterschied auch hier im Detail, daher sollte man prüfen ob auch nach dem Ablauf der ersten 6 Monate noch der gleiche Zinssatz gilt oder andere Vergünstigungen wegfallen.
Insbesondere die Höhe der Einlage wirkt sich auf den Zinssatz aus. Je mehr Geld man auf dem Tagesgeldkonto parkt desto höher ist der Zinssatz. Ebenfalls unterschiedlich wird die Auszahlung der Zinsen gehandhabt. Einige Anbieter halten es wie beim Sparbuch und zahlen zum Jahresende aus, andere wiederum monatlich, was durch den Zinseszinseffekt ein Vorteil ist.
In jedem Fall lohnt ein Vergleich der verschiedenen Anbieter von Tagesgeldkonten.