Datum: 08.02.2012, 16:31:50 Uhr 
 
 Aktuelle Kategorie:
  Geld & Finanzen (222)
  Kategorieübersicht
Benutzerdefinierte Suche
Artikel » Geld & Finanzen

Das Tagesgeldkonto

Tagesgeld ist gerade heute eine sehr interessante Form der Geldanlage. In Zeiten in denen eine Anlage in Aktien und anderen Wertpapieren aufgrund der Turbulenzen an den weltweiten Börsen sehr unsicher ist, suchen viele Anleger nach einer sicheren Alternative, die aber dennoch eine attraktive Rendite verspricht. Ein Tagesgeldkonto bietet genau dieses und verbindet Sicherheit und Rendite obendrein noch mit hoher Flexibilität, denn wie es der Name schon vermuten lässt, kann auf das Tagesgeld täglich zugegriffen werden. Anders als beim Festgeld, bei dem sich die Rendite nach der Länge der Anlagedauer richtet und während dieser Dauer ein Ausstieg nicht möglich ist, bietet Tagesgeld den gleichen Jahreszins unabhängig von der Anlagedauer. Außerdem bieten die meisten Banken diesen Zins bereits ab dem ersten Euro, also auch unabhängig der Anlagehöhe an. Einzig durch eine Maximalanlagesumme, für die der höchste Zinssatz gezahlt wird, schränken einige Banken die Höhe der Anlage ein. Dies ist vor allem bei den Tagesgeldkonten der Fall, die auch die höchsten Zinsen versprechen. Aber auch diese Grenzen sind mit 20.000 bis 500.000 Euro für die meisten Anleger sicher hoch genug. Fällt die Anlagesumme jedoch höher aus, so finden sich auch hierfür Tagesgeldkonten, die ohne eine Höchstgrenze arbeiten und dennoch eine Rendite von deutlich über 3% p.a. ermöglichen.
Bei der Entscheidung für ein Tagesgeldkonto sollten neben dem Zinssatz und der Anlagehöhe jedoch noch weitere Punkte beachtet werden. So ist der Zeitpunkt der Zinszahlung ein wichtiges Kriterium für die tatsächliche Rendite. Während einige Banken die Zinsen jährlich gutschreiben, zahlen andere Banken die Zinsen auf das Tagesgeld vierteljährig oder sogar monatlich aus, wodurch die Rendite aufgrund des Zinseszins-Effekts deutlich gesteigert werden kann. Ein weiterer Punkt sind Verpflichtungen des Kunden bei Eröffnung eines Tagesgeldkontos. Während ein Tagesgeldkonto an sich in der Regel kostenlos ist, also weder laufende Kontoführungsgebühren noch Gebühren für Überweisungen anfallen, koppeln einige Banken das Tagesgeldkonto an ein Giro- oder Depotkonto, durch die durchaus Kosten entstehen können. Im Falle der DABbank zum Beispiel kann das sehr interessante Zinskonto mit einem derzeitigen Jahreszins von 4,5% nur in Verbindung mit einem Depotkonto eröffnet werden. Da durch das Depotkonto jedoch keinerlei zusätzliche Kosten entstehen und dieses sogar ein Startguthaben verfügt, ist es in diesem Fall kein Problem dieses zusätzliche Konto in Kauf zu nehmen um von den 4,5% p.a. auf das Tagesgeld zu profitieren. Muss dagegen ein Girokonto mit einem monatlichen Mindesteingang eröffnet werden, so sollte dies nur in Kauf genommen werden, wenn auch wirklich Bedarf daran besteht, andernfalls ist es ratsam sich für ein anderes Tagesgeldkonto zu entscheiden.
05.10.2007 17:21:35 von netnut
Fügen Sie diesen Artikel Ihren Social Bookmarks hinzu:


Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Website:

Informationen über den Autor dieses Artikels:
Cookies müssen im
Browser erlaubt sein!

Passwort?
Registrieren!
Richtlinien lesen

Autoren-Topliste

  TOP

© 2010 by spicky.de | prosumer24 GbR | Impressum  

Page copy protected against web site content infringement by Copyscape