Datum: 09.02.2012, 12:07:56 Uhr 
 
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Eine Hundehalterpflichtversicherung finden

Jeder Hundehalter sollte sich darüber Gedanken machen, was seine vierbeinigen Lieblinge für ein Risiko für den eigenen Geldbeutel darstellen können. Es geht hier schon im eigenen Haushalt los. Selbst beim Gassi gehen entstehen immer wieder Situationen, die massive finanzielle Belastungen in sich bergen können.

Beleuchten wir hier einmal mögliche Situationen und ihre Folgen, wird schnell klar, dass es eigentlich im Interesse eines jeden Hundebesitzers liegen sollte, eine solche Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Im eigenen Haushalt:
Angefangen von teuren Gegenständen, die ihr geliebter Hund aus reinem Spieltrieb heraus herunterwirft, auf denen er herumkaut, die er mit seinen Krallen liebevoll malträtiert oder gar aus reiner Gewohnheit markiert, finden Sie in jedem Haushalt etliche Gefahrenpotentiale für das in der heutigen Zeit eher schmale Budget, das ihnen zur Verfügung steht. Eine herunter geworfene Designerschale ist meist teuer, wenn überhaupt noch zu ersetzen. Ihre wertvolle Ledercouch, mit der sich die Zähne ihres Lieblings beschäftigt haben, oder ein Fensterrahmen aus Holz, der für den Hund wie geschaffen schien, darauf nach Herzenslust herum zu beißen, sind weitere Fallbeispiele, die für sich selbst betrachtet aufzeigen, welches Risikopotential ihr eigener Hund für sie bereithält. Ganz zu schweigen von eventuellen unliebsamen Zwischenfällen mit Besuch in ihrem Haus oder ein rein dem Beschützerinstinkt folgendem Vertreibungsversuch des Briefträgers.

Betrachtet man jedoch die Gassisituation, entsteht hier natürlich ein weitaus höheres Risiko. Sie selbst könnten ja noch auf die Wiederanschaffung eines teuren Flachbildschirms verzichten. Der LKW-Fahrer, der ihrem Hund jedoch ausgewichen ist und dabei ein am Strassenrand stehendes Fahrzeug beschädigt hat, wird sie vermutlich nicht selbst belangen. Die Versicherungen, die den dadurch aufgetretenen Schaden aber begleichen, werden sich schneller mit ihnen in Verbindung setzen, als es ihnen lieb ist. Das gleiche gilt für jede Situation, in die sie ihr treuer Gefährte bringen kann und die schliesslich in einem finanziell wirksamen Schaden endet.

Von dieser Ebene aus betrachtet wird schnell klar, das eine Absicherung dringlichst nötig ist. Sich über die angebotenen Versicherungen einen Überblick zu verschaffen, ist allerdings genauso angeraten, wie bei allen anderen Versicherungsarten auch. Oft gibt es hier nicht nur in der Beitragshöhe Unterschiede, sondern auch in den Ausnahmefällen, bei denen eben diese nicht zahlt. WIe ist es zum Beispiel, wenn ihr Hund allein zu Hause ist? Wird auch gezahlt, wenn sie ihr Fahrzeug mal für wenige Minuten verlassen, sie keinen Hundetransportkäfig haben und er voller Vorfreude auf ihre Rückkehr Schäden im selbigen verursacht? Gelten als Aufsichtspersonen nur Mitglieder ihrer Familie? Muss ihr Grundstück in einer Art und Weise abgesichert sein, die es ihrem Hund verunmöglicht, sich mit dem Rosenbeet des Nachbarn auseinander zu setzen?

Es gibt also eine ganze Reihe von Dingen, die sie mit einem guten Versicherungsmakler zusammen anschauen sollten. Eine weitere Anlaufstelle sind hier Hundesportverbände, bei deren Mitgliedern es meist einschlägige Erfahrungen gibt und die sie gerne daran teilhaben lassen. Versicherungsvergleiche im Internet sind ebenfalls eine Alternative.

Natürlich sind dies Dinge, an die man als letztes denkt, wenn man den so eben gekauften Welpen in die treuen Augen blickt, aber es darf nicht ausser Acht gelassen werden, das solche Gefahren abgesichert sein sollten. Schliesslich und endlich sollten sie beim Anblick von Bello nicht an die Raten denken müssen, die sie noch zu bezahlen haben, weil sie eine Autoversicherung für einen von ihm verschuldeten Unfall in Regress genommen hat. Sie sollen auch weiterhin mit ihrem Hund nach Herzenslust spazieren gehen können, ohne sich über solche Folgen Gedanken machen zu müssen.

Es gilt hier dasselbe, wie bei allen anderen Versicherungen auch: Sie sollten nicht erst im Schadensfall darauf aufmerksam werden, das es gut gewesen wäre, eine entsprechende Versicherung zu haben. Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Argument für eine solche ist schlichtweg die Tatsache, das sie heute bei einem neuen Mietvertrag von Vorteil sein kann, dem Besitzer gleich mitteilen zu können, das eine solche Versicherung vorliegt. Auch bei der Anschaffung eines Hundes, falls es im Mietvertrag Klauseln gibt, die dieses nicht gestatten, schafft ihnen eine Versicherung Verhandlungsspielraum, den sie ohne diese nicht hätten. Schliesslich zeugt dies von Weitsicht und vermittelt in einem solchen Fall den Eindruck, das sie sich genauso um die Liegenschaft sorgen, wie um ihren Hund.

Ein weiteres Feld sei hier noch angemerkt. Es gibt heute Anbieter, die auch eine Art Krankenversicherung für Hunde anbieten. Wenn sie schon einmal beim Tierarzt waren, wissen sie, was eine Behandlung ihres Lieblings kosten kann. Sprechen sie ihren Versicherungspartner also ruhig auf eine solche an, denn oft werden diese in günstigen Kombinationen angeboten, die sie zusammen betrachtet billiger kommen.

01.11.2006 20:58:36 von creative24
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