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Artikel » Geld & Finanzen Nachteile von Rentenfonds |
Wie es in den Medien üblich ist, werden viele Sachen besser und schöner dargestellt, als sie eigentlich sind. Besonders häufig allerdings findet man diese Taktik im Finanzbereich wieder. So auch bei den Rentenfonds. Den Kunden werden Dinge empfohlen, die letztendlich aber nicht den Gewinn bringen, wie ihn sich die Kunden erhofft haben. Besonders davon betroffen sind Rentenfonds, in denen letztlich nur Rentenpapiere liegen. Diese Rentenpapiere enthalten fast nur festverzinsliche Wertpapiere, welche Anleihen von Bund, Post oder der Bahn enthalten können. Einer der vielen Nachteile von Rentenfonds ist, dass die Kunden kein Eigentumsrecht haben. Die Fonds gehören dem Darlehensgeber, welcher den Anspruch auf eine kontinuierliche Verzinsung und auf eine hundertprozentige Rückzahlung zum vorher vereinbarten Zeitpunkt hat. Abgesehen davon behaupten viele, dass Rentenfonds eine sehr sichere Geldanlage sind. Die meisten Kunden fallen darauf herein und bemerken erst dann, dass die Rentenfonds nur einen sehr geringen Gewinn bringen. Dazu kommt, dass die Kosten für den Anleger bei der Investition in einen Rentenfonds sehr hoch sind. Ab dem Jahr 2009 bringt dann die Anlage in Rentenfonds noch einen weiteren Nachteil mit sich. Dann werden 25 Prozent der Kursgewinne besteuert. Es ist also wichtig, sich von den günstigen Angeboten nicht locken zu lassen. Wer sich dazu entscheidet, trotzdem in Rentenfonds zu investieren, muss zudem noch einen Ausgabeausschlag bezahlen, den man bei mäßiger Erwirtschaftung nach etwa einem Jahr Laufzeit wieder reingeholt hat. Eine geeignete Alternative zu den Rentenfonds bieten Spezialfonds wie etwa dem Branchen- oder Länderfonds.
| | | 18.12.2007 09:47:49 von |
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