Die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (kurz EZB) sind auch für Menschen, welche sich mit dem Gedanken tragen ein Haus zu bauen, sehr wichtig. Die von der EZB vorgegebenen Leitzinsen dienen somit als Anhaltspunkt für Kreditnehmer einer Baufinanzierung. Diese Leitzinsen geben somit die Richtung an. Da die EZB die Leitzinsen immer wieder einmal, entsprechend der Konjunktur des EURO-Raumes, anpasst, so ändern sich auch die Bauzinsen für Häuslebauer. Einen Überblick über aktuelle Bauzinsen kann man heutzutage sehr schnell im Internet bekommen. Diese Zinssätze sind dann dahingehen sehr informativ, da man mit ihnen zum Beispiel im Vorfeld mögliche zu zahlende Zinsen für die Aufnahme eines Immobilienkredites errechnen kann. Zum anderen dienen sie als Anhaltspunkt und als Vergleich für die Zinsen, welche in den Angeboten der Baufinanzierer stehen.
Sind die Bauzinsen niedrig, dann lohnt es sich einen lang laufenden Kredit abzuschließen und sich damit die niedrigen Zinsen zu sichern. Sind die Zinsen gerade, historisch gesehen, auf neuen Höchstständen dann lohnen sich Kredite eher mit niedrigen Laufzeiten, so das man später (nach dem Auslaufen des Kredites) diesen zu günstigeren neu finanzieren kann.
Im Jahr 2007 konnten sich Häuslebauer über, historisch gesehen, attraktive Bauzinsen freuen. Einige konnten sogar Kredit mit einem Zinssatz von unter 4 Prozentpunkten abschließen.
Der Zinssatz, welcher dann in dem eigenen Angebot steht, ist auch immer von der Beleihungsquote abhängig. Ist diese Quote über 75% dann sind natürlich auch die zu zahlenden Bauzinsen höher. Wer genug Eigenkapital mitbringt, der kann sich auch weiterhin über attraktive Bauzinsen freuen.