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Artikel » Geld & Finanzen Grundlegende Dinge, die vor dem Kauf von Schiffsfonds beachtet werden müssen |
Jeder, der ein bisschen Ahnung von der Geldanlage hat, weiß, dass die Schiffsfonds nur als geschlossene Fonds angeboten werden. Das heißt, die Investoren werden so lange aufgenommen in den Fond, bis genügend Kapital erreicht ist, dann wird der Fond geschlossen. Für den Anleger bedeutet das, er ist für eine bestimmte Laufzeit – meistens 20 – 25 Jahre – an die Schiffsfonds gebunden. Er kann also im Gegensatz zum offenen Fond, nicht kündigen und nicht vorzeitig aussteigen. Dies zeigt bereits das erste Risiko auf. Die Schiffsfonds sind in Folge dessen auch keine Anlagealternative für diejenigen, die auf sichere Kapitalanlage hoffen. Denn die Investition in Schiffsfonds ist risikobehaftet, und kann auch ganz schnell zum Bankrott führen. Die Anlage in Schiffsfonds ist in den letzten Jahren wieder deutlich gestiegen. Immer mehr Anleger vertrauen auf die Miteigentümerschaft der großen Seeschiffe. Jedoch ist unbedingt zu beachten, dass der Anleger in Schiffsfonds sich entweder selbst sehr gut in der Schifffahrt auskennt, oder einen unabhängigen Finanzberater an seiner Seite hat, der ihm zu einer guten Anlage oder zu einem guten Fond raten oder von einem schlechten Fond abraten kann. Für alle diejenigen, die nicht so versiert im Finanzgeschäft sind, ist es lohnender auf Immobilienfonds zurückzugreifen, und insbesondere hier auf die offenen Fonds. Hier ist das Geld zwar im besten Fall nicht so gut angelegt, wie bei den Schiffsfonds, aber dafür etwas sicherer, mit regelmäßiger Ausstiegszeit. Wer allerdings etwas mehr Geld auf der hohen Kante hat, und das Geschäft etwas risikoreicher und dafür über längere Zeit anlegen kann, der ist sicherlich mit Schiffsfonds gut beraten.
| | | 05.04.2008 20:58:04 von |
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