Ein Tagesgeldkonto bietet hohe Zinsen, keine Kündigungsfristen und eine tägliche Verfügbarkeit ihrer Geldanlage. Allerdings kann der Tageszins von der Bank den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst werden und somit schwanken . Eine Verrechnungsfunktion mit Überweisungen auf Fremdkonten ist nicht integriert.Die Verzinsung ihres Tagesgeldes bezieht sich üblicherweise auf das Jahr, es gibt allerdings von Bank zu Bank Unterschiede in der Auszahlungsweise. Häufig erfolgt die Ausschüttung der Zinsen einmal im Jahr, zum Teil aber auch anteilig monatlich oder vierteljährlich. Der Vorteil dabei liegt in der Mitverzinsung der Zinsen, wodurch sie vom Zinseszins und der sofortigen Verfügbarkeit der ausgezahlten Zinsen profitieren können.
Und obwohl die Verzinsung nur an den Tag gebunden ist, sind die meisten Geldinstitute in der Regel darauf bedacht, den Zins relativ konstant zu halten. Für den Kunden wäre es ansonsten ein Leichtes, aufgrund der fehlenden Kündigungsfristen, mit seinem Guthaben zu einer anderen Bank zu wechseln.
Da Tagesgeldkonten meist ausschließlich als Online-Konten angeboten werden, entfallen meist die Kontoführungsgebühren und die Verzinsung kann aufgrund der eingesparten Verwaltungskosten über der fest angelegten Geldes liegen.
Über ihr Guthaben können sie täglich verfügen. Dies bezieht sich aber darauf, dass sie Guthaben via Überweisung auf ein bei Vertragsabschluss angegebenes Referenzkonto innerhalb der typischen Banklaufzeiten von 1-3 Tagen abheben können. Vereinzelt werden mittlerweile aber auch Bankkarten zum Tagesgeldkonto ausgegeben, mit denen der Kunde über seine Guthaben verfügen kann. Eine Bezahlfunktion ist jedoch nicht integriert.
Ihr Guthaben auf einem Tagesgeldkonto unterliegt der sogenannten Einlagensicherung und ist somit vor einem zu großen Verlustrisiko bei Insolvenz der Bank gesichert. In der EU ist eine Einlagensicherungsgrenze von 90 Prozent der Einlagensumme, maximal aber 20.000 Euro, gesetzlich vorgeschrieben. Das heißt, sie erhalten im Falle einer Bankpleite 90 Prozent ihres ursprünglichen Guthabens, allerdings maximal 20.000 Euro. In vielen Ländern wird diese Grenze jedoch freiwillig höher angesetzt. In Deutschland ist dies jedoch nicht der Fall.
Einen passenden Tagesgeldanbieter finden sie im Internet zum Beispiel mit Hilfe des Tagesgeld-Vergleichs auf www.tagesgeld-angebote-vergleich.de .
Achten sie bei ihrer Wahl darauf, dass die Verzinsung ab dem ersten Euro und nicht erst ab einer bestimmten Anlagesumme gilt, die sie womöglich nicht erreichen.
Häufig werden für Neukunden günstige Bonuszinsen angeboten, die nur für eine bestimmte Zeit gelten, aber durch die Flexibilität eines Tagesgeldkontos durchaus attraktiv sind.
Bei Eröffnung des Tagesgeldkontos ist ein zusätzliches Referenzkonto nötig, welches bei der jeweiligen Bank angelegt werden muss. Achten sie dabei darauf, dass dies nicht an ungünstige Bedingungen, wie überhöhte Kontoführungskosten, geknüpft ist.