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Solide Altersvorsorge

Die einfachste und sicherste Grundlage für ein sorgenfreies Leben nach dem Ende der beruflichen Tätigkeit ist das eigene Haus oder die eigene Wohnung. Denn in der Regel wird die Finanzierung von Wohneigentum so geplant und berechnet, dass mit dem 65. Lebensjahr die Ratenzahlungen für die Hypothek enden; dann entfallen die Kosten für das Wohnen und zugleich verfügt der Besitzer über ein eigenes Vermögen.

Viele Bürger ergänzen ihre gesetzliche Rente durch Lebensversicherungen. Auch diese Anlage ist eine sichere Sache. Gleichwohl ist sie relativ teuer, denn die Verzinsung ist nicht allzu hoch und bei einer vorzeitigen Kündigung verliert man Geld. Private Rentenversicherungen sind ertragreicher, können aber im Todesfall nicht den Angehörigen helfen.
Günstiger und flexibler sind Ratensparverträge mit fester Verzinsung und der Möglichkeit, im Notfall vor dem Ablauf Kapital zu entnehmen. Dabei gibt es einen jährlichen Zusatzbonus. Allerdings wachsen auch hier die Bäume nicht in den Himmel.

Sparer in anderen Ländern betreiben ihre Altersvorsorge oft über Aktien. Das ist eine lohnende und rationale Methode, sein Geld auf lange Sicht anzulegen. Die potentielle Wertsteigerung ist hoch. Aber um hierbei durchzuhalten, darf man nicht nervös werden, denn die konjunkturellen Einbrüche können im Verlauf eines langjährigen Sparvorgangs vorübergehend zu kräftigen Rückgängen führen; wer dann seine Anteile verkauft, kann viel Geld verlieren und muss mit der Altersversorgung neu anfangen.
Die Alternative sind Aktienfonds, die in ihrer Mischung das Risiko eines Vollabsturzes verringern, denn auch in Krisen gibt es immer Firmen, deren Marktwert nicht sinkt. Zur Altersvorsorge mit Fonds gehören schließlich auch noch Pakete, die aus staatlichen Anleihen und Aktien bestehen. Hier ist das Risiko noch geringer, aber auch die Verzinsung niedriger.
Insgesamt zeigt der Altersvorsorgevergleich, dass alle Möglichkeiten Vor- und Nachteile aufweisen. Deshalb sollte man sein Geld am besten flexibel anlegen.

Auch hat man die Möglichkeit mit diversen Kapitalanlagen für seine Altersvorsorge zu sorgen. Diese Kapitalanlagen sollte man sehr bedacht wählen da jede Anlagemöglichkeit eine eigenes Risiko birgt. So sollte man versuchen sein Kapital in so viel verschiedene Kapitalanlagen zu streuen wie nur möglich. In der Fachsprache nennt man so etwas Assset allocation. Desto höher die Streuung in verschiedene Anlageklassen desto geringer das Verlustrisiko des gesamten angelegten Kapitals.

Kapitalanlagen sind zum Beispiel Immobilien, Investmentfonds, Geschlossene Fonds, Sparbriefe...

18.02.2007 17:48:25 von Rdata
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