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Vorsorge in Form von Fonds

Die Einnahmen durch eine gesetzlich festgelegte Rentenversicherung sind heutzutage sehr gering (bis zu 36 Prozent eines Bruttoeinkommens!). Experten sagen, dass sich diese finanzielle Lücke auch weiterhin vergrößern wird. Wer später also nicht jeden Cent umdrehen möchte, bevor er ihn ausgibt, muss seine Vorsorge oft in die eigene Hand legen.

Eine Form der Geldanlage, die heutzutage recht beliebt ist, ist die Investition in Fonds. Dabei unterscheidet man ganz verschiedene Arten von Fonds. Schiffsfonds oder auch Schiffsbeteiligungen beispielsweise sind geschlossene Fonds, bei denen das Kapital in den Bau und Erwerb von Seeschiffen investiert wird. Anders investieren Indexfonds (wie der Name bereits aussagt) in einen bestimmten, repräsentativen Index, den sie möglichst exakt nachbilden (zum Beispiel den DAX, Dow Jones uvm.).
Gerade für die Altersvorsorge investiert ein Großteil der Bevölkerung in so genannte Rentenfonds, die auch als Renten, Anleihen oder Bonds bekannt sind. Der Begriff „Rente“ hat hier jedoch weniger mit der gesetzlichen Rentenversicherung zu tun, sondern wird als Börsenbegriff verwendet, der die festverzinslichten Wertpapiere meint, in die die Rentenfonds hauptsächlich investieren. Man kann jedoch in verschiedene verzinsliche Wertpapiere investieren, wie zum Beispiel in deutsche verzinsliche Wertpapiere des Staates oder von Unternehmen, aber auch ausländische verzinsliche Wertpapiere und Anleihen unterschiedlicher Sicherheits - Einstufung (Bonität).

Die Rentenfonds wiesen in den vergangenen Jahren weniger starke Wertschwankungen auf, als beispielsweise Aktienfonds und heute gehören sie in jedes gute Anlegerdepot und bieten ein Basisinvestment für den Anleger. Am wichtigsten sind dabei die Zinserträge der Fonds und deren Potential zur Kurssteigerung. Beides befindet sich in unmittelbarem Zusammenhang.

Bei sinkenden Zinsen steigen die Kurse der Anleihen in den Portfolios, steigen die Zinsen jedoch, sinken die Kurse der Papiere. Damit ist natürlich auch ein gewisses Risiko mit den Rentenfonds verbunden. Ein Totalverlust-Risiko besteht jedoch nicht, da es recht unwahrscheinlich ist, dass alle Wertpapiere, die sich im Rentenfond befinden gleichzeitig wertlos werden.

26.02.2007 12:47:07 von zapate
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