In Deutschland wird alles mit Gesetzen geregelt. Das Altersvermögensgesetz regelt z. B. die Förderung der privaten Riester Rente. Diese Riester Rente wurde 2000/2001 eingeführt. Namensgeber war der damalige Sozialminister Walter Riester.Zu Beginn war die beste Riester Rente nicht wirklich zu finden. Denn auch der beste Riester, also der Sozialminister war nicht in der Lage ein einfaches und überschauliches Konzept für eine geförderte private Altersvorsorge zu erschaffen. So hat es ein paar Jahre gedauert, bis die Finanzdienstleister landauf landab bemerkt haben, dass sich mit der Riester Rente auch Geld verdienen läßt und dass es sich um ein sehr gutes Instrument zur Altersvorsorge handelt.
Diese Erkenntnis hat auch mit der Vereinfachung vom 01.01.05 zu tun. Hier wurden die Kriterien vereinfacht und es waren von da an nicht mehr elf Zertifizierungskriterien, sondern nur noch fünf Zertifizierungskriterien vorhanden. So wurde auch die Akzeptanz in der Bevölkerung gestärkt. Die Verbraucher fragten nun aktiv nach der geförderten Riester Rente.
Auch 2006 gab es wieder Änderungen (Einführung der Unisex-Tarife) und für 2008 ist geplant ein "Kopfgeld" von 100 Euro für junge Berufsanfänger unter 21 Jahren einzuführen. Somit sollen junge Verbraucher vermehrt dazu gebracht werden sich um die private Vorsorge mit der Riester Rente zu kümmern.
Ob nun aber die Riester Rente auch die beste Rente ist, also die Ausgangsgleichung: Beste Rente = beste Riester Rente
konnte nicht abschließend beantwortet werden. Hierzu sind einzelne Berechnungen notwendig. Auf jeden Fall läßt sich zusammenfassend aber sagen, dass die gesetzliche Rente auf keinen Fall ausreichen wird und sich jeder Berufstätige auch um die private Altersvorsorge kümmern sollte. Ein sinnvoller Baustein ist hier sicherlich die Riester Rente.