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Artikel » Handy, Tarife & Modelle Prepaidkarte oder Vertragstarif? |
Wer in die Welt der Mobiltelefonie einsteigen will, für den stellt sich noch eine weitere Frage neben der Wahl des Handys. Vertrag oder Prepaidkarte? Beide Optionen haben Plus- und Minuspunkte. Im Allgemeinen hängt die Frage nach der richtigen Alternative jedoch von den persönlichen Telefoniergewohnheiten ab. Im Folgenden werden die beiden Abrechnungsmodelle mitsamt ihren spezifischen Merkmalen kurz vorgestellt:PrepaidkartenPrepaid-, oder Guthabenkarten sind jeweils mit einem bestimmten Guthaben aufgeladen, das der Kunde vertelefonieren kann. Wer sich für diese Möglichkeit entscheidet hat die Vorteile, keine feste vertragliche Bindung einzugehen und auch keine festen monatlichen Beträge bezahlen zu müssen. Ein bestimmter monatlicher Mindestumsatz fällt ebenfalls nicht an. Die Prepaidkarte ist auch für Jugendliche geeignet, da hier keine unliebsamen Überraschungen drohen, wie sie bei jungen Kunden mit Vertragshandys durchaus gelegentlich auftreten. Ein Nachteil der Guthabenkarten ist, dass wenn das Guthaben über einen längeren Zeitraum nicht aufgeladen wird, der Anbieter im Normalfall den Anschluss löscht. Der Kunde ist dann einerseits nicht mehr über die bisherige Nummer erreichbar, andererseits verfällt auch sein Guthaben. Von den anfallenden Kosten her eignen sich Prepaidkarten in erster Linie für Wenigtelefonierer mit einer Monatlichen Gesprächsdauer bis etwa maximal dreißig Minuten.VertragstarifeSpätestens, wenn der Kunde deutlich über eine Stunde im Monat telefoniert, ist ein fester Vertrag von den monatlichen Kosten her in jedem Fall die günstigere Alternative. Hier sind allerdings die lange vertragliche Bindung und die fixen monatlichen Kosten klare Nachteile. Die meisten Handyverträge haben eine Mindestdauer von 24 Monaten. Oft erfolgt dann, falls nicht rechtzeitig drei Monate vor Ablauf der Vertragsdauer gekündigt wird eine weitere Verlängerung um 12 Monate. Nur wenige Anbieter bieten eine kürzere Vertragsdauer an. Conrad etwa hat auch zwölfmonatige Verträge im Programm. Den üblicherweise am höchsten geschätzten Vorteil eines Vertrages, nämlich ein kostenloses oder stark vergünstigtes Handy haben jedoch nur die Angebote mit zweijähriger Laufzeit. Das Angebot an unterschiedlichen Verträgen ist groß. Im Allgemeinen kann man Unterscheiden zwischen Verträgen, die eine Monatliche Grundgebühr plus Verbindungsentgelte beinhalten, und solchen, die einen festgelegten monatlichen Mindestumsatz vorgeben.Ob Vertrag oder Prepaidkarte: Der Kunde sollte sich die Aufschlüsselung der Kosten gut durchlesen. Wer etwa im Winter gerne in den Ski-Urlaub geht, sollte sich auch über etwaige Angebote informieren, die die Kosten bei Telefonaten aus dem Ausland regeln. Auch bei Leistungen wie dem Bilder-Versand oder Internetzugang sind deutliche Preisunterschiede festzustellen.
| | | 29.09.2006 23:22:37 von |
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