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Artikel » Haus & Familie Rattanmöbel: Ein Blick in die Vergangenheit |
Die Tradition des Flechtens ist schon sehr alt, und läßt sich bis ins Zeitalter der Äghypter und Pharaonen zurückverfolgen. Ja man könnte fast behaupten auch der alte Äghypter hat es sich schon auf dem Rattansofa bequem gemacht. Es ist schon sehr erstaunlich wie sich in verschiedenen Ländern und entfernten Orten ähnliche Techniken der Flechtkunst entwickelt haben. Möglicherweise wegen ähnlichkeiten innerhalb der Kulturen und Materialien. Immer wieder entdecken Flechter neue Materialien mit denen sich Rattan Sessel oder Rattan Stühle flechten lassen. Vor zwanzig jahren etwa fingen die Zulus in Südafrica damit an Teflondrath Körbe zu flechten, um damit ihre Biertöpfe abzudecken. In den modernen Flechtstudios Deutschlands wird jedoch auch heute noch Hand angelegt. Denn auch die Rattan verarbeitung ist keine angelegenheit für Maschinen. Reine Handarbeit von geschulten Fachkräften, viele tausend Handgriffe stecken in jedem Möbelstück. Vor verlassen der Werksgebäude stehen strengen Qualitätskontrollen. Qualität entsteht durch die erstklassige Verarbeitung in jedem Detail. So wird bei hochwertigen Rattanmöbeln jede Verbindung manuell gebohrt, gezapft, verleimt und gedübelt. Hier wird nichts genagelt oder geschraubt. Bögen und Schwünge sind aus einem Rattanstück gefertigt. Denn die massiven Rattanstangen sind unter offener Flamme oder heißem Dampf biegsam. Dabei verbinden sich Rattanfasern mit Pflanzenharz und es entsteht ein beständiges und stabil geformtes Rattanstück. Die natürliche Leichtigkeit geht dabei nicht verloren.
| | | 27.08.2006 03:59:45 von |
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