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Kinderwagen: Geschichte, Modelle und Kriterien

Das älteste gefundene Kind – ein dreijähriges Mädchen – hat vor 3,3 Millionen Jahren im heutigen Äthiopien gelebt. Seit dieser Zeit – das wird sich jeder denken können – hat sich das Leben von Kindern und Babys enorm verbessert. Und trotz des starken Geburtenrückgangs seit dem Babyboom in den sechziger Jahren wurden im Jahr 2005 immerhin noch siebenhundert Tausend Babys in Deutschland zur Welt gebracht. Alle diese Babys wollen mit Nahrung, mit Kleidung und Spielsachen versorgt werden. Gerade einem Baby tut es aber auch gut, wenn es nach draußen an die frische Luft kommt. Dazu gibt es neben Tragetuch & Co den Kinderwagen.

Vor einhundertfünfzig Jahren entstanden die ersten, als Kasten aus Korbgeflecht und einem Fahrwerk mit einer Deichsel gezogenen Kinderwagen. Etwas später wurden die Kinderwagen dann geschoben. Der Stellmacher Ernst Albert Naether produzierte in Deutschland die ersten Ziehwagen. In den zwanziger und dreißiger Jahren wurde der Kinderwagen langsam zum Massenprodukt. Liege und Sitzflächen wurden schließlich in den siebziger Jahren zur Polsterung mit Stoff ausgestattet. Heute gibt es eine Vielzahl von Modellen mit unterschiedlichen Vorzügen.

Der klassische Kinderwagen ist sehr breit und groß und bietet dem Baby viel Sicherheit und Platz. Die Liegefläche läst sich aber nicht verstellen und er ist sperrig beim Transport.

Der Kombiwagen ist der Alleskönner. Er lässt sich mit wenigen Handgriffen durch einen Karrenaufsatz ersetzen. Die Grundkonstruktion kann auch ein Sportwagen sein, der anfangs zur Waagerechten ausgerichtet ist und durch eine weiche Baby-Tragetasche als schützendes Innenteil ergänzt wird.

Ein Buggy ist die einfachste Kinderwagenausführung. Man kann ihn klein zusammenfalten und er ist wendig und leicht.

Der Sportwagen kommt zum Einsatz wenn das Kind für längere Zeit selbständig sitzen kann. Viele Buggys und Babyjogger fast man unter diesem Begriff zusammen.

Babyjogger und Trikes sind für schnelles Fahren und unebenes Gelände geeignet. Es handelt sich dabei um dreirädrige Kinderwagen.

Reisesysteme sind Rundumlösungen die zwar relativ teuer sind, dann aber unterschiedlich verwendbar sind und damit keine weitern Anschaffungen mehr nötig sind bis das Kind älter ist.

Tandemsysteme sind für zwei Kinder gedacht.

Bei unseren Kinderwagen achten wir darauf, das sie keine Kanten, Ecken, Quetsch oder Scherstellen haben. Die Kinderwagen enthalten sowohl Schritt- als auch Haltegurte mit Kindersicherem Verschluss. Die Kinderwagen haben gut funktionierende Bremsen und seitliche Lichtreflektoren. Die Fahrgestelle sind vor plötzlichem Zusammenklappen gesichert. Weite Radabstände sorgen für Kippsicherheit. Die Kinderwagen haben großen Fahrkomfort durch eine gute Federung und große Räder. Außerdem sind die Kinderwagen handlich und lassen sich gut auseinander und wieder zusammenbauen. Alle Teile bestehen aus abwaschbaren, schadstoffarmen Materialien und es gibt viel Kinderwagen Zubehör für alle Anlässe.

28.06.2007 14:37:01 von babyundkind
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