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Artikel » Haus & Familie Nützliches im Garten, der Kompost |
Der Komposthaufen ist eine wichtige Recycling Station im Garten, hier wird aus Abfall wieder wertvoller Dünger und Erde. Ein Komposthaufen darf im Nutzgarten nicht fehlen. Es gibt viele Möglichkeiten einen Kompost anzulegen. Beim Garten anlegen sollte deshalb schon vorher ein geeigneter Platz für den Kompost ausgewählt werden. Ein schattiger Platz ist ideal, der Kompost muss auf Muttererde liegen, auf Beton oder Fliesen würde er nicht funktionieren. Würmer, Asseln, Bakterien und Pilze machen sich über den Gartenabfall her und verwandeln ihn wieder in Erdreich, wertvollen Dünger. Ein Komposthaufen stinkt bei richtigem Befüllen überhaupt nicht, ist auch kein Zuhause von Ratten und Mäusen. Gekochte Speisereste, Fleisch, roh oder gekocht haben auf dem Kompost nichts verloren. Laub, Sträucherschnitt, Äste am besten gehäckselt, Obstschalen, Gemüsereste, Kaffeesatz sind für den Kompost bestimmt. Rasenschnitt ist grundsätzlich auch kein Problem, die anfallende Menge jedoch schon. Rasenschnitt ist sehr nass, das ist schädlich für einen Komposthaufen, eine dünne Schicht von maximal 10cm schadet jedoch nicht. Für Rasen sollte ein extra Haufen angelegt werden, dieser kann dann im nächsten Jahr in die Beete mit eingegraben werden und ist so ein wertvoller Dünger. Der Kompost kann nur so auf einen Haufen geworfen werden, oder es sieht natürlich schöner aus in einen Rechteckigen Kasten, der allerdings genügend Luft an den Kompost lässt. Nach einem Jahr kann der Kompost verwendet werden, ein weiteres Jahr kann er noch gelagert werden. Thermokomposter, meist 300 Liter fassende Plastiktonnen die unten offen sind arbeiten viel schneller, hier ist der Kompost nach 6-10 Wochen fertig und kann unten entnommen werden. Ideal ist Kompost als Dünger im Nutzgarten, oder als Erde in Blumenkästen.
| | | 10.01.2008 10:37:35 von |
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