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Artikel » Haus & Familie Ein Bild auf dem Grabmal |
Die Gestaltung eines Grabmals stellt die Hinterbliebenen vor eine große Herausforderung, auch wenn der Verstorbene zu Lebzeiten bereits einige Entscheidungen im Falle seines Todes getroffen hat. So repräsentiert ein Grabmal sowohl die Vorstellungen und Wünsche des Verstorbenen als auch die der Hinterbliebenen. Schließlich bietet jener Ort die Möglichkeit der Trauer und des Gedenkens. Die Form der Grabstätte kündet dem Betrachter das Werden und Wirken des hier Bestatteten. Das Besondere seiner Person und seines Lebens soll hier zum Ausdruck gebracht. Diese individuelle Ebene des Grabmals kann auf verschiedenen Wegen zur Entfaltung kommen.So bedarf es der sorgfältigen Auswahl der Grabsteine und einer zur Person passenden Grabinschrift. Eine besondere Form , dem Grabstein eine persönliche Tiefe zu verleihen, ist ein Bild auf dem Grabmal. Diese in Deutschland eher ungewöhnliche Geste des Gedenkens wird in anderen europäischen Ländern seit vielen Jahren gepflegt. Das ausgewählte Bild gibt dem Verstorbenen eine Plastizität, die Sprache in dieser Form nur schwerlich erzeugen kann. Zudem spendet der Anblick eines geliebten Menschen so manchem Trauernden mehr Trost als Worte. Die Bilder können problemlos eingraviert werden oder werden auf dem Grabmal befestigt. Diese Form des Gedenkens stellt niemanden vor große logistische und finanzielle Hürden. Bei Problemen kann bei zuständigen Personen und Behörden immer och nachgefragt werden. Nun wäre noch zu klären, ob das gewählte Bild mit der Inschrift und dem Grabstein als Ganzem zusammenpasst. Es ist durchaus wichtig, dass sich alle Komponenten in ein stimmiges Gesamtbild fügen.
| | | 27.03.2008 23:30:41 von |
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