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Artikel » Haus & Familie Glassorten für Bilderrahmen |
Glas ist Glas sollte man meinen. Aber nein. Hier hat man die Qual der Wahl. Was allerdings gut ist, weil man so genau das richtige für sein Bild finden kann. Neben dem Normalglas, was wohl das gängigste Glas für Bilderrahmen ist, gibt es aber noch Acrylglas und Antireflexglas.Acrylglas, auch Plexiglas genannt, besteht aus synthetischem, thermoplastischem Kunststoff. Acrylglas hat einige Vorteile gegenüber dem Normalglas. Es ist viel leichter. Daher werden besonders großformatige Bilderrahmen mit Acrylglas versehen. Außerdem ist es fast unzerbrechlich und damit für die Verwendung in Schulen und Kindergärten, aber auch im Kinderzimmer geeignet. Andererseits hat dieses Glas aus Kunststoff viele Nachteile gegenüber normalem Glas. Seine Oberfläche ist sehr viel weicher als die von normalem Glas. Daher sind Kratzer fast nicht zu vermeiden. Es lädt sich leicht elektrostatisch auf und zieht Staub an. Auch ist dieses Material sehr wärmeempfindlich und sollte unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Antireflexglas ist ein Glas was durch Mikroätzung an der Oberfläche leicht mattiert wird. Das hat den Vorteil, dass das Licht nicht reflektiert wird und so eine ungehinderte Sicht von jedem Standort im Raum auf das Bild möglich ist. Nichts ist ärgerlicher als ein schönes Bild, was nur von einem Ort im Raum gut zu sehen ist. Allerdings darf der Abstand zwischen Bild und Antireflexglas nicht zu groß sein. Die leichte Mattierung macht sich bei größerem Abstand zum Bild bemerkbar. Das Bild verliert dann seine scharfen Konturen.
| | | 24.01.2007 13:18:29 von |
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