Datum: 22.05.2012, 00:18:34 Uhr 
 
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Was Kinder kosten

Wenn man sich an die Zeit zurückerinnert, in der man selbst noch ein Kind war, wird einem erst klar, welche Kosten man seinen Eltern verursacht haben muss.

Angefangen bei der Kleidung über Spielsachen bis hin zu Material für Schule und Taschengeld. Doch sind das nun einfach nur verschwendete Gelder für den Nachwuchs oder handelt es sich um gerne in Kauf genommene Ausgaben?
Nun, Fakt ist erst einmal, dass heutzutage im Vergleich zu früher mehr Geld für irgendwelchen modernen Gerätschaften und Luxusspielzeug ausgegeben wird.

Während ein Sechsjähriger im Jahre 1993 den Game Boy seines Vaters erhielt, damit er sich mit Super Mario beschäftigt, muss es heutzutage schon ein Computer für einen Vierjährigen sein, am besten noch mit irgendwelchen Spielen, die für sein Alter nicht geeignet sind.

Weiter geht es mit den bekannten Marken Barbie, Playmobil, Lego und Hasbro. Im Laufe der Jahre hat sich auch da sehr viel getan. Während man noch mit den normalen Spielwaren nach wie vor spielen kann und man sogar sagen muss, dass Playmobil inzwischen mehr als nur ein Meilenstein gelungen ist im Vergleich zu 1995, sind die Barbiepuppen nur noch etwas für die Vitrine als für spielende Kinder geeignet.

Von dem Vergleich der Spielsachen zwischen damals und heute wechseln wir zu den weiteren Dingen, die Kinder wohl oder übel benötigen: Kleidung.
Hier muss man sich wirklich fragen, ob es eine Markenjeans für 250 EUR sein muss oder ob nicht auch eine durchschnittliche Jeans für 30 EUR, reicht, wenn man sich die Preise genau ansieht und vergleicht, kann man gleich 6 Jeans zum Preis von Einer bekommen..

Oft ist es sogar so, dass die günstigeren Jeans genauso qualitativ sind wie die Markenprodukte. Doch wer meint, dass hoher Preis gleich bessere Qualität ist, soll sich nicht wundern, wenn sein Geldbeutel oder sein Konto nach dem Einkleiden des Kindes leer sind.
Das Taschengeld, das die Kinder entweder wöchentlich oder einmal im Monat bekommen, soll eigentlich dazu dienen, dass der Nachwuchs bereits im zarten Kindesalter lernt, mit Geld umzugehen und finanziell zu planen. Ob ein Sechsjähriger bereits begreift, dass er kalkulieren muss und Angebote einholen sollte, ehe er etwas von seinem Ersparten ausgibt, bezweifle ich.

Manche Eltern geben ihren Kindern schon kein Taschengeld mehr, da sie der Meinung sind, dass sie im Endeffekt so oder so alles für ihre Kinder zahlen müssen und dass sie so einen besseren Überblick über die Ausgaben haben. Wie man es macht, bleibt jedem selbst überlassen. Zum Schluss noch ein Wort zu einem der wichtigsten Ereignisse eines Kindes, die Einschulung. Auch hier entstehen natürlich Kosten, die wohl jeder für sein Kind aufbringen würde. Angefangen bei der Zuckertüte, wo nicht nur süße Leckereien und Knabberzeugs verstaut sind, bis hin zu kleineren Spielzeugschachteln oder gar eine DVD von Benjamin Blümchen und anderen.

Weiter geht es mit Schulsachen, über Hefter und Schreibblöcke über Wasserfarben und Buntstiften. Bei Klassenfahrten wird auch Geld für die Kinder investiert, damit sie mit ihren Klassenkameraden Ausflüge machen können.

Wie man sieht, gibt man im Laufe der Zeit immer wieder für sein Kind Geld aus. Doch wie bereits gesagt, ist es zu bezweifeln, dass irgendjemand auf die Idee kommt, zu sagen, nein, das kaufe ich nicht, denn es ist unnütze Geldausgabe. Zudem unterstützt der Staat Familien mir Hilfe von Kindergeld und Elterngeld nach Kräften.Wobei dafür der Grund sein kann, dass die Sache einfach zu teuer ist oder man sie woanders günstiger bekommt.

31.03.2007 23:51:51 von sozialleistungen
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