Gerhard, Sabine, Klaus, Devina, Alexander, Juan... der Formen- und Klangvielfalt von Vornamen sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Jeder von uns trägt einen Vornamen. Viele treten dabei häufig auf. Denken Sie an Christian, Andreas, Michael, Anna, Maria, Christine. Sicherlich kennen auch Sie jemanden, der einen dieser Namen trägt. Solche Namen erfreuen sich seit Jahrhunderten anhaltender Beliebtheit, stechen weder als besonders negativ noch als besonders positiv hervor und sind wohl auch deshalb zeitlos. Die angeführten Beispiele kamen übrigens alle durch das Christentum und die Bibel in unseren Raum.
Für Manchen ist es hingegen erstrebenswert, einen möglichst seltenen Namen zu haben, auch wenn der bei den Mitmenschen vielleicht mit einer hochgezogenen Augenbraue aufgenommen wird. So war mir bislang der Name "Ichtyander" völlig unbekannt. Tatsächlich, so scheint es, gibt es aber Menschen, die auch einen solch ausgefallenenn Vornamen tragen. "Ichtyander" soll dabei einen griechischen Ursprung haben und vom Wort "Ichthys" - "Fisch" abstammen.
Auch der Name "Maylo" war mir bisher nicht geläufig. Vom Klang her würde ich bestenfalls an ein kakaohaltiges Getränkepulver (Milo) denken. Dabei kann der Name aber als Kurzform von Mary und Charlotte erklärt werden; es ist also ein weiblicher Vorname.
Allzu absurden Ideen steht zumindest in Deutschland die Rechtsprechung im Wege, denn nicht jeder Vorschlag kann tatsächlich als Vorname eingetragen werden. So werden in aller Regel Vorschläge abgelehnt, wenn es sich dabei um Familiennamen handelt. Das Paradebeispiel hierfür ist der Erfolglose Versuch einer Familie, ihren Kleinen "Schmitz" zu nennen. Diesen Namen bekamen sie nicht bewilligt. Auch "Pumuckel" als Name für ein Kind wurde zurückgewiesen.
Wenn auch Sie wissen möchten, was es mit Ihrem Vornamen auf sich hat, so schauen Sie doch mal auf die Seiten von www.onomastik.com. Dort finden Sie jede Menge hilfreiche Infos und können im Forum mit anderen über Namen diskutieren.