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Artikel » Hosting & Domains Server Hosting: Die Qual der Wahl |
Für Webmaster, denen ein günstiges Webhosting Paket nicht mehr ausreichend ist, einfach weil die Website oder Webanwendung zuviele Besucher hat und dadurch langsam wird, gilt es zu entscheiden wie man sich "vergrößert". Dabei fällt die Wahl häufig auf einen eigenen Server, dadurch hat man mehr Ressourcen zu Verfügung (sei es Speicherplatz, Traffic oder CPU und RAM) und auch viel mehr Freiheiten. Die Wahl des eigenen Servers erweist sich aber nicht als leicht, denn man hat die Qual der Wahl zwischen einem Managed Server, einem Virtuellen Server und einem Root Server.Der Managed Server - viel Leistung und hohe Sicherheit bei wenig Arbeit Der managed Server ist immer eine sichere Wahl, die monatlichen Kosten sind zwar direkt mal viel höher als die bei einem Shared Server Paket (typischer Einsteiger-Webspace), dafür hat man aber auch die Ressourcen eines eigenen Servers für sich alleine und muss sich nicht mal um die Sicherheitsupdates Gedanken machen. Dies übernimmt der Hoster für einen und das erspart einiges an Arbeit. Zusätzlich kann man die überschüssigen Ressourcen noch untervermieten, damit kann man die Kosten für den Server wieder etwas ausgleichen.Der Virtuelle Server - weniger Leistung, genauso sicher und günstiger Der managed Server klingt verlockend, ist aber auch sehr teuer. Wenn man zwar sein Webspace Paket upgraden möchte, aber nicht soviel mehr Geld als vorher zahlen will, dann sollte man sich nach einem virtual Server umschauen. Diese sind von der Leistung her ähnlich wie ein managed Server (man teilt sich den Server mit ein paar anderen Webmastern, hat aber dennoch mehr Speicherplatz, Traffic und Ressourcen als beim Shared Hosting), aber viel günstiger. Auch hier muss man sich nicht um die Sicherheitsupdates kümmern.Der Root Server Die vorhin angesprochenen Sicherheitsupdates liegen beim Root Server in der Hand des Webmasters. Die Kosten sind dabei ähnlich wie die des managed Servers. Wenn die Kosten gleich sind und auch die Hardware ähnlich ist, warum holt man sich dann nicht direkt einen managed Server un erspart sich die Arbeit? Der Root Server bietet dem Webmaster vollkommene Kontrolle und Einstellungsmöglichkeiten. Beim dedicated/managed Server ist der Webmaster beschränkt, Module müssen meist durch den Webhoster manuell nachinstalliert werden (eventuell zusätzliche Kosten) und manches wird auch garnicht erlaubt (um das Sicherheitslevel hoch zu halten). Mit einem Root Server kann man alles machen, diese Domäne sollte aber erfahrenen Webmastern überlassen werden.
| | | 23.09.2007 19:17:34 von |
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