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Webhosting Provider

Wer seine Homepage ins Internet stellen will, muss sich dafür einen Provider suchen. Diese Internetdienstanbieter stellen die technischen Leistungen, Dienste aber zum Teil auch Inhalte zur Verfügung, die für den Betrieb von Dienstleistungen im Internet nötig sind.

Webhosting beginnt schon bei der Herstellung einer Verbindung ins Internet. Dabei gibt es unter den Providern Anbieter verschieden großer Netzwerke, was sowohl für die Geschwindigkeit als auch für Traffic auf der Homepage wichtig sein kann. Auch die Registrierung der beantragten Domain gehört durchaus zum Aufgabenbereich des Providers. Aber seine wichtigste Dienstleistung ist das Anbieten von Webspace. Das Webhosting umfasst die Bereitstellung von eben Webspace auf den Servern des Anbieters. Je nach Größe des Speicherplatz oder Art der Zusatzfeatures kann sogar nur ein Kunde einen einzelnen Server belegen.

Das ist vor allem für Geschäftskunden wichtig. Diese können oft große Datenbanken haben, oder sie haben spezielle Anwenderprogramme auf ihrer Homepage integriert. Die verlangen dann Zusatzdienste und spezielle Skripte, die der Provider im Rahmen des Webhosting bereitstellt. Zu solchen Diensten können auch Mailprogramme gehören. Wichtig für Business-Kunden sind auch Verfügbarkeit und Reaktionszeiten der Systeme. Diese sind bei den kostenlosen Anbietern oft nicht gegeben, und so neben dem begrenzten Speicherplatz ein weiteres Manko. Und wer sich Webspace von einem Werbefinanzierten, kostenfreien Anbieter stellen lässt, ist auch durch den Namen oft als Subdomain eines solchen erkennbar.

Allerdings kann eine solche Subdomain mit weniger Speicherplatz eine Möglichkeit sein, einen markanten Domain Namen zu bekommen, wenn das Stichwort in Verbindung mit der Top Level Domain schon vergeben ist. Ein anderer Ausweg kann auch der Domainhandel sein – dass eine Domain schon besetzt ist heißt nicht, dass sie auch benutzt wird. Domainhändler sichern sich Namen, und verkaufen sie dann mit Gewinn weiter. Manchmal melden sich diese Händler sogar bei den entsprechenden Firmen und bieten die Domains an. Oder man ruft die Homepage mit dem Namen auf und sieht, dass sie zum Verkauf steht. Daneben gibt es Vermittler und Domain-Handelsplattformen als weitere Alternativen, um doch noch an schon vergebene Domain Namen heranzukommen.

22.05.2007 06:23:19 von Elke Lohre
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