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Bei Tätowierungen scheiden sich die Geister

Kaum ein Thema hat die Gemüter so erhitzt, und die Meinungen und die Nation derart gespalten wie Tattoos und Tätowierungen. Es ist noch gar nicht so lange her da war diese Form des Körperschmucks verpönt und ein junger, tätowierter Mann, der in früheren Zeiten bei den Eltern um die Gunst der Tochter warb, tat gut daran seine Tattoos zu verdecken und mit keiner Silbe zu erwähnen. Ansonsten wäre er womöglich in hohem Bogen wieder hinaus geflogen, wurde doch früher die Meinung vertreten das nur Knackis, Kriminelle und andere zwielichtige und gescheiterte Existenzen, sowie Seemänner, mit so etwas herumlaufen können. Mit anderen Worten, wer sich vor circa 20 – 25 Jahren mit Tattoos schmückte, wurde schnell zum „Böhsen Onkel“ abgestuft, eine Band die, wie wir heute wissen, so böse und furchtbar gar nicht war, und die zum Bedauern vieler auch gar nicht mehr existiert. Warum hier darauf eingegangen wird ? Weil die „Onkelz“ schon vor vielen Jahren ein Lied mit Namen „Keine ist wie Du“ geschrieben haben. In diesem Lied geht es jedoch nicht etwa um eine Frau, sondern um die erste Tätowierung. Gleichzeitig ist es ein gutes Beispiel dafür wie Tätowierte früher gesellschaftlich geächtet waren, zumindest hierzulande. Das ist nicht ganz nachzuvollziehen, handelt es sich doch bei den Tattoos um einen uralten Brauch, und nicht um eine neu modische Erfindung. Inzwischen sind Tattoos Land auf und landab beliebt, im Freibad im Sommer, ist es fast zum unverzichtbaren, modischen Accessoire geworden.

Wer nun plant sich ein Tattoo stechen zu lassen muss zunächst ein paar gründliche Überlegungen anstellen. Wo soll das Tattoo hin, und was soll überhaupt tätowiert werden. Im Prinzip kann man natürlich alles tätowieren, was man auch zeichnen kann. Wer diese Kunst beherrscht kann sich zum Beispiel seine Tattoo Motive selber zeichnen, und diese als Tattoo Vorlagen dem Tätowierer direkt mitbringen. Wer nicht mit solchen Gaben gesegnet ist, kann auch im Internet nach Tattoos suchen. Es gibt hier viele Webseiten Anbieter, die sich auf die Bereitstellung von zum Teil kostenlosen, zum Teil auch kostenpflichtigen Tattoo Motiven und Tattoo Vorlagen als Download, spezialisiert haben. Diese kann man sich bequem zu Hause am Schreibtisch herunterladen und in aller Ruhe studieren. Hat man dann irgendwann einige geeignete Motiv gefunden, kann man diese ausdrucken und direkt dem Tätowierer, die Tattoo Vorlage, beziehungsweise das Tattoo Motiv mitbringen und seine Auswahl direkt mit dem Tätowierer besprechen. Auch die Tätowierer selbst sind qualitativ unterschiedlich gut, teilweise kann man denen auch erstmal bei der Arbeit zusehen und sich so ein Bild von der Arbeitsweise des Tätowierers machen. Beherzigt man diese Ratschläge wird man wahrscheinlich viel Freude mit seinen Tattoo Motiven haben, und vielleicht sitzt man ja schon wieder über den neuesten Tattoo Vorlagen und denkt über die nächste „Verschönerung“ nach.

15.10.2007 21:24:23 von zyndrom
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