 Aktuelle Kategorie: (87)
|
Artikel » Kunst & Kultur Mittelaltermärkte sind sehr beliebt |
Eine besondere Art der Volksfeste sind die Mittelaltermärkte, die in einigen Städten Deutschlands regelmäßig abgehalten werden. Diese Märkte sind besonders faszinierend, auch wenn sie mit den tatsächlichen mittelalterlichen Märkten nicht viel gemeinsam haben. Die hier veranstalteten märkte geben vielmehr ein Traumbild wieder. Dies fängt bei den kunstvoll und mittelalterlich gekleideten Akteuren und Darstellern an und hört bei Speise-, Getränke oder Geldbezeichnungen wieder auf. Auch manche Besucher kleiden sich anlässlich dieser Feste gern in mittelalterliche Gewänder. Natürlich werden auf diesen Märkten auch Waren angeboten. Die Stände werden in der Regel von Magdfrauen geführt, während sich die Herren zum Beispiel in Schmieden aufhalten und dort ihr handwerkliches Geschick zur Schau stellen. Die meisten Stände bieten Kunsthandwerkswaren oder auch Esoterikprodukte an. Zu diesen Waren gehören zum Beispiel Felle, Lederwaren aber auch Schwerter oder gar Bögen und Pfeile. Auch Kostüme sind dort erhältlich. Weiterhin gehören auch erlesene Tränke wie Met zum Angebot auf diesen Märkten. Die Stände sind ebenfalls recht mittelalterlich anzuschauen. Untermalt werden die Märkte von mittelalterlicher Musik, denn meist findet sich dort eine Gruppe von Musikern. Aber auch Schwertkämpfe oder Ritterspiele werden gern auf solchen Festen veranstaltet, denn schließlich möchte das Publikum auch etwas zu sehen bekommen. Nicht auf allen Mittelaltermärkten muss Eintritt bezahlt werden. Dies hängt wahrscheinlich auch mit der Größe des Spektakels zusammen. Der Clou ist die markante Sprechweise, die sich einige Verkäufer aber auch Darsteller oder Besucher angeeignet haben. Des Öfteren hört man dann Begriffe wie holde Maid oder edler Recke. Der Euro ist, wie oben schon genannt, als Taler oder Silberling anzusehen.
| | | 25.10.2007 11:03:05 von |
Fügen Sie diesen Artikel Ihren Social Bookmarks hinzu:

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Website: Informationen über den Autor dieses Artikels:
 |
|