Matte Paintings sind gemalte Elemente, wie Häuser, Strassen etc.welche als Kulissen in Filmsetsdienen. Früher wurden sie auf Glas oder Leinwand gemalt.Heutzutage werden fast alle Matte Paintings digital am rechner erstellt.
Die Verwendung von Matte Paintings gab es schon in den Anfängen des Films. Die Aufnahme einer Szene vor einer bemalten Leinwand, später auch einer bewegten Leinwand, erspart aufwändige Außenaufnahmen. Und so wurde es gemacht: Vor einer Kamera wurde das MattePainting gestellt. Da das Painting nur an bestimmten Stellen bemalt ist konnten in den "Freiräumen" die Schauspieler vor der kamera aggieren. Beispiele für Filmproduktionen, in denen sehr viele Matte Paintings verwendet wurden, sind z. BStar Wars, Herr der Ringe-Trilogie, oder Peter Jacksons King Kong.
Dabei wird in der Produktion, meist auf Grundlage von Fotografien, eine Art Collage vom Matte-Painting Artist erstellt, sowie Elemente der Szene digital hinzugemalt - wie viel gemalt wird, kommt ganz auf die Szene an. Oft steht Matte Painting in Verbindung mit dem Green- und Bluescreen-Verfahren, bei denen die Schauspieler im Vordergrund sind und die grüne bzw. blaue Farbfläche im Studio später durch das Mattepainting ersetzt wird. Auch der Einsatz von 3D-Computergrafiken ist heutzutage standart. In Compositing-Programmen werden die verschiedene Ebenen aus gemaltem Hintergrund, Partikeleffekte (Rauch, Wolken, etc.) sowie der eigentlichen Filmaufnahme zusammengefügt und in ihren Farbstimmungen, Sättigungen und abgestimmt.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Stills (unbewegt, etwa für eine Hintergrundlandschaft oder Stadt) und travelling matte (animiert, sich also "bewegend". Beispiele und Tutorials zu Matte Paintings gibt es auf http://www.mattepainting-forum.de