Ja, das Kartenlegen zu erlernen, ist vergleichbar mit dem Erlernen einer Fremdsprache. Auch hier muss man sich erst einmal „Vokabeln“ aneignen. In diesem Falle sind es eine Menge Kombinationen von einzelnen Karten. Das Können beim Kartenlegen, steigert sich mit dem Üben, wie bei fast allen erlernbaren anderen Dingen. Auch hier kann man sich von Profis Wissen aneignen und abschauen, welches man später selbst erfolgreich umsetzt.Kartenlegen ist nicht in wenigen Stunden zu erlernen. Man braucht generell mehrere Jahre dafür! Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die für gewisse Dinge eine besondere Begabung aufweisen und sich das Kartenlegen schneller aneignen.
Voraussetzung, für gutes Kartenlegen ist, Sie müssen es wirklich wollen! Kartenlegen zu erlernen, ist ein zeitaufwendiges und mit Sicherheit nicht unbedingt einfaches Thema! Wer also nicht ein gewisses Etwas, bzw. ein wenige Talent dafür besitzt, der wird die Karten schon bald wieder in die Ecke werfen. Kartenlegen lernen, ist eine langwierige und recht mühsame Angelegenheit, zu der man nicht von heute auf morgen einen Zugang bekommt.
Man muss nicht hellsichtig geboren worden sein oder aus einer esoterischen Familie stammen, um die Karten kompetent deuten zu können. Das ist mit Sicherheit nicht notwendig!
Hat man sich die Grundkenntnisse erst einmal angeeignet, ist eine besonders gut ausgeprägte Intuition, oder auch Hellsichtigkeit sehr von Vorteil. Manche Menschen werden tatsächlich mit der Hellsichtigkeit geboren, andere entdecken Sie erst im Laufe ihres Lebens. Man erkennt die eigene Hellsichtigkeit daran, wenn Dinge erkannt werden, bevor sie eintreffen. Diese Gabe ist bei der Interpretation eines Kartenbildes sicherlich von Vorteil, jedoch keinesfalls zwingend erforderlich.
Menschen, die über die Gabe der Hellsichtig- oder Hellfühligkeit besitzen, arbeiten in der Regel nicht als Kartenlegerinnen. Sie sind selbst „ein Medium“ und brauchen daher das Medium Karten nicht.
Ein Medium besitzt das Wissen, zu erkennen, was richtig ist. Die Gabe, zu wissen, was ihnen die Karten sagen wollen. Nicht umsonst bezeichnet man ein ausgelegtes Kartenblatt als „Buch des Schicksals“, man muss es nur zu deuten wissen! Ein Medium in Person, besitzt eine Art Urvertrauen. Diese besondere Gabe „zu wissen, was die Karten einem übermitteln möchten“, wächst im Laufe der Zeit und nimmt immer mehr zu. Je häufiger man die Karten zur Hand nimmt und natürlich auch, je öfter man bestätigt bekommt, dass die Aussagen der Karten stimmen und dass man richtig interpretiert hat.
Beim Kartenlegen ist es auch so, dass man die einzelnen Kartenbilder, die man vor sicher liegen hat oder hatte, auch im Unterbewusstsein speichert. So ist man in der Lage, in eine bestimmte Legung auch vergleichbare Tendenzen als Erfahrungswerte einfließen zu lassen.
Sehr oft wird auch berichtet, dass Kartenlegerinnen, die sich schon viele Jahre mit diesem Medium beschäftigen, tatsächlich auch eine gewisse, eigene Medialität entwickeln. Die Kartenlegerin weiß dann beispielsweise schon vor der eigentlichen Fragestellung, was der Ratsuchende wissen möchte. Kartenlegerinnen erhalten auch ganz konkret, so genannte Eingebungen von der geistigen Welt!
Dieses Phänomen ist schwer zu erklären, aber durchaus denkbar! Im Laufe der Zeit öffnet sich für viele Kartenleger und Kartenlegerinnen eine Art „Kanal“, der, gemeinsam mit dem Vertrauen in die eigene Fähigkeit und die Zukunft deuten zu können Botschaften von einer „höheren Dimension“ übermittelt.